Mundhygiene

Zungenpflege - oft unterschätzt, aber so wichtig

Warum die Zungenreinigung immer noch unterschätzt wird und wie sie richtig funktioniert, erfährst du hier.

Zungenpflege - oft unterschätzt, aber so wichtig
Foto: iStock/Wavebreakmedia

Schon als Kind haben wir gelernt, dass wir uns täglich mindestens zweimal die Zähne putzen sollen. Aber die Zunge? Ja, auch diese sollte zumindest einmal täglich, vorzugsweise abends, gereinigt werden. Klingt vielleicht seltsam, aber der Grund dafür ist ziemlich einleuchtend.

Woher kommt der Zungenbelag?

Auf der rauen Oberfläche der Zunge sammeln sich ca. 60 bis 80 Prozent aller Mikroorganismen des Mundes. Darunter sind Fäulnisbakterien, Essensreste und abgestorbene Schleimhautzellen. Bleibt dieser Belag längere Zeit auf der Zunge entstehen beispielsweise Mundgeruch, aber auch Parodontitis oder Karies. Mit einer regelmäßigen Zungenreinigung können der Belag und damit auch die Bakterien vermindert werden.

Der Zungenbelag an sich ist ganz normal. In der Regel ist eine gesunde Zunge blassrosa mit einem leichten, weiß-gelblichen Belag, der sich während des Tages auf der Zungenoberfläche absetzt.

Je nach Nahrungsmittel, kann sich der Belag auch verfärben. Bei dunklen Beeren oder Rotwein wird die Zunge z. B. oft bläulich, bei schwarzem Tee oder Kaffee auch bräunlich.

Wie funktioniert die Zungenreinigung?

Mittlerweile gibt es spezielle Zungenschaber oder -bürsten, mit denen sich der Belag schonend entfernen lässt. Auch mit einem normalen Teelöffel kann man den Belag abziehen.

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Wichtig ist die Richtung: Von hinten nach vorne bis zur Spitze. Achte dabei darauf, dass du nicht an den hinteren Gaumen oder das Zäpfchen kommst und den Würgereflex auslöst.

Was tun bei Entzündungen?

Mit der richtigen Pflege tust du alles, um Entzündungen vorzubeugen. Erwischt es dich doch einmal, sind die Verletzungen auf der Zunge besonders lästig und meist auch schmerzhaft.

In diesem Fall reicht eine gute Pflege nicht aus. Die Mundflora sollte jetzt aktiv unterstützt werden, damit sie wieder ins Gleichgewicht kommt.

Dafür eignen sich traditionell, rein pflanzliche Therapeutika wie
z. B. Salviathymol® N Madaus. Die enthaltenen ätherischen Öle aus sieben natürlichen Pflanzen wie u.a. Salbei, Eukalyptus, Nelke oder Fenchel bieten einen Rundumschutz für den Mund. Regelmäßiges Spülen und Gurgeln mit den kombinierten Ölen kann beginnende Entzündungen im Mundraum bekämpfen und die empfindliche Mund- und Rachenschleimhaut schützen.

Foto: Salviathymol® N Madaus

Mehr Informationen zum Salviathymol® N Madaus findest du hier.

Die richtige Zungenreinigung und Mundhygiene bringen also viele Vorteile mit sich. Lassen sich Beläge nicht entfernen oder schmerzt die Zunge, solltest du einen Arzt aufsuchen, um die genaue Ursache abklären zu lassen.

Tipp: Sinnvoll ist es auch regelmäßig eine professionelle Beratung bei der Dentalhygiene wahrzunehmen.

Pflichttext: Salviathymol® N Madaus, Flüssigkeit Wirkstoffe: Salbeiöl, Eucalyptusöl, Pfefferminzöl, Zimtöl, Nelkenöl, Fenchelöl, Sternanisöl, Levomenthol, Thymol. Anwendung: Traditionell angewendet als mild wirkendes Arzneimittel bei leichten Entzündungen des Zahnfleisches u. der Mundschleimhaut. Das Arzneimittel ist ausschließlich auf Grund langjähriger Anwendung für das Anwendungsgebiet registriert. Sollten bei Entzündungen des Zahnfleisches u. der Mundschleimhaut die Beschwerden länger als 1 Woche andauern, ist ein Arzt aufzusuchen. Warnhinweise: Enthält 31 Vol.-% Alkohol. Enthält u.a. Propylenglycol. Packungsbeilage beachten! Stand: Dez. 2015. Apothekenpflichtig. MEDA Pharma GmbH & Co. KG, Benzstraße 1, 61352 Bad Homburg, Tel.: (06172) 888-01. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

*keimreduzierende Wirkung der Öle und Ölbestandteile belegt durch: 1. Fachinformation Salviathymol® N Madaus, Stand: Dez. 2015; 2. Das Deutsche Zahnärzteblatt 1970, No.3, Vol.24 pp3-15