Andenkraft bei „Die Höhle der Löwen“: Doch kein Deal! So geht es mit der Yacon-Zuckeralternative weiter
Nach dem erfolgreichen Deal bei „Die Höhle der Löwen“ wächst Andenkraft aus Oldenburg rasant. Doch wie lief der Pitch ab und wo kann man die natürliche Süße kaufen?
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Mit Andenkraft bringt Gründer Justinian Emanuel Gomez Moreno (34, aus Hamburg) eine traditionelle Zuckeralternative aus den peruanischen Anden nach Europa. Das Herzstück: Sirup und Haselnusscreme aus der Yaconwurzel, einer Pflanze, die seit Jahrhunderten für ihre verdauungsfördernden Eigenschaften geschätzt wird.
Zusammen mit peruanischen Kleinbauern produziert Andenkraft palmölfreie Produkte mit reduziertem Zuckergehalt und präbiotischen Ballaststoffen, die die Darmflora unterstützen – und das alles natürlich süß. „Dieses Wissen wurde in unserer Familie von Generation zu Generation weitergegeben“, erklärt Justinian. Seine Mutter Rosa und sogar die 96-jährige Urgroßmutter stehen voll hinter dem Projekt und servieren die Kreationen sogar persönlich in „Die Höhle der Löwen“.
Emotionaler Pitch vor den Löwen
Im Studio begeistern die Andenkraft-Produkte die Löwen Judith Williams, Dagmar Wöhrl, Janna Ensthaler, Ralf Dümmel und Frank Thelen geschmacklich sofort. „Das schmeckt wirklich gut“, loben sie die Yacon-Süße als gesunde Alternative zu Industriezucker. Das Konzept – fair gehandelte Yacon aus Peru für Familien, Kitas oder Gesundheitsbewusste – stößt auf Zustimmung. Justinian bietet 60.000 Euro für 20 Prozent der Anteile an und verspricht, bis zu 200 Tonnen Yacon jährlich importieren zu können.
Doch die Löwen bohren nach: Der Preis (11,99 Euro pro Sirup-Glas) wirkt hoch, Yacon ist vielen noch unbekannt und Marketingaufwand groß. Dagmar Wöhrl steigt als Erste aus: „Zu unbekannt, Erfolg zu unwahrscheinlich.“ Ralf Dümmel zweifelt an der Skalierbarkeit. Janna Ensthaler hält es für zu riskant.
Deal mit 35 Prozent: Judith und Frank steigen ein
Judith Williams und Frank Thelen sind hingegen begeistert – besonders vom Gesundheitsnutzen und Familienhintergrund. Frank sorgt sich zunächst um Nachschub, doch Justinians Versprechen beruhigt ihn. Gemeinsam bieten sie an: 60.000 Euro für 40 Prozent. Nach einem Telefonat kontert Justinian mit 35 Prozent für 80.000 Euro – und sie einigen sich darauf. Ein klarer Deal!
Böses Erwachen nach dem Deal
Ein Handschlag vor laufender Kamera ist jedoch noch kein Versprechen für eine erfolgreiche Partnerschaft. „Wir haben sehr intensive und gute Gespräche miteinander geführt, hatten aber unterschiedliche Vorstellungen zur strategischen Ausrichtung“, verriet Justinian dem Hamburger Abendblatt. Der ausgestrahlte Pitch wurde bereits im März 2025 aufgezeichnet, Andenkraft steht also schon seit längerer Zeit ohne Investoren-Unterstützung auf eigenen Beinen. Ein Deal ist allerdings weiterhin nicht ausgeschlossen.
Die 80.000 Euro hat das Start-up somit nicht bekommen, doch der Auftritt bei „Die Höhle der Löwen“ dürfte bereits das Interesse an den angebotenen Produkten ankurbeln.
Wo kann man Andenkraft kaufen?
Die volle Andenkraft-Auswahl findest du im Onlineshop – mit Sirup, Haselnusscreme und Test-Sets zu reduzierten Preisen. Bei Amazon gibt es eine kleinere Auswahl, ideal zum Ausprobieren.
Im stationären Handel ist das Produkt (noch) nicht vertreten, aber über Instagram wirbt das Team fleißig und teilt Rezepte sowie Yacon-Tipps. Perfekt für alle, die natürliche Süße ohne Reue suchen!









