Make-up

Blick hinter die Kulissen: Was wir uns von Judith Williams’ Make-up-Routine abschauen können

Diesen überraschenden Tipp schauen wir uns jetzt von Judith Williams ab!

Judith Williams Make-up-Routine
Diesen Tipp schauen wir uns jetzt von Judith Williams ab Foto: ddp/Geisler/Barbara Insinger
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In einer Welt, in der ständig neue Beauty-Trends, limitierte Editionen und scheinbar unverzichtbare Must-haves auf uns einprasseln, wirkt ein Blick hinter die Kulissen besonders erfrischend. Genau das hat Judith Williams kürzlich mit einem Instagram-Video getan – und dabei gleich eine Botschaft vermittelt, die weit über einfache Make-up-Tipps hinausgeht. Die Unternehmerin, Moderatorin und Beauty-Expertin verrät nämlich, dass sie ihr Make-up grundsätzlich bis zum letzten Rest aufbraucht. Keine halb leeren Tiegel, keine Schubladen voller unbenutzter Lidschattenpaletten. Stattdessen: bewusster Konsum, Wertschätzung und Nachhaltigkeit.

Diese Haltung überrascht vielleicht auf den ersten Blick – schließlich ist Judith Williams täglich von Beauty-Produkten umgeben. Doch gerade deshalb hat ihre Aussage Gewicht. Sie zeigt, dass Nachhaltigkeit nicht bedeutet, komplett auf Luxus oder Schönheit zu verzichten, sondern bewusster mit dem umzugehen, was wir bereits besitzen.

Weniger ist mehr – auch im Kosmetikschrank

Viele von uns kennen das Problem: Wir kaufen eine neue Lidschattenpalette, weil eine Farbe besonders schön aussieht oder weil sie gerade im Trend liegt. Zuhause landet sie dann im Regal – neben fünf weiteren Paletten, die wir „auch unbedingt brauchten“. Am Ende werden vielleicht zwei oder drei Nuancen regelmäßig benutzt, während der Rest unberührt bleibt, bis das Produkt irgendwann austrocknet oder entsorgt wird.

Judith Williams stellt dieses Konsumverhalten infrage. Sie macht deutlich, dass es keinen Sinn ergibt, ständig Neues zu kaufen, wenn das Alte noch längst nicht aufgebraucht ist. Ihr Ansatz ist simpel, aber wirkungsvoll: Produkte werden so lange genutzt, bis sie wirklich leer sind. Das gilt für Foundation genauso wie für Lippenstifte oder Lidschatten.

Diese Denkweise hat gleich mehrere Vorteile. Zum einen spart sie Ressourcen und reduziert Müll, zum anderen schafft sie Ordnung – nicht nur im Badezimmerschrank, sondern auch im Kopf. Wer weniger Produkte besitzt, trifft schnellere Entscheidungen und entwickelt ein besseres Gefühl dafür, was wirklich zu einem passt.

Was wir konkret von ihr lernen können

Ohne dogmatisch zu werden, lassen sich aus Judith Williams’ Make-up-Routine einige einfache Prinzipien ableiten:

  • Produkte bewusst auswählen und nicht aus Impuls kaufen

  • Make-up bis zum Ende aufbrauchen, bevor Neues einzieht

  • Mehrwert in Vielseitigkeit statt in Menge sehen

Diese Ansätze lassen sich problemlos in den Alltag integrieren und machen langfristig einen großen Unterschied – für den eigenen Geldbeutel ebenso wie für die Umwelt.