Beauty-Guide

IPL-Geräte-Test: 3 Redakteurinnen, 3 Geräte im Test

Ein IPL-Gerät verhilft dir zur dauerhafter Haarentfernung. Wir haben den Test gemacht und stellen dir das Ergebnis hier vor. 

IPL-Geräte Test
3 Redakteurinnen, 3 IPL-Geräte im Test: Das Ergebnis liest du hier Foto: iStock/MurzikNata

Was ist ein IPL-Gerät?

Ein IPL-Gerät ist ein Beauty-Tool mit dem du eine dauerhafte Haarentfernung erreichen kannst. Das Gerät setzt kleine Lichtimpulse auf deine Haut. Diese wandeln sich in Wärme um und sorgen dafür, dass die Haarwurzel entkräftet wird, sodass die Haare langsamer nachwachsen und bei vorangeschrittener Anwendung ausfallen. Wir haben die IPL-Technologie ausprobiert und stellen dir hier das Ergebnis unseres Tests vor. 

Welches IPL-Gerät ist am besten?

Wir haben die besten IPL-Gerät-Modelle getestet und stellen sie dir hier im Preis-Leistungs-Vergleich einmal genauer vor. 

Diese Geräte haben wir ausprobiert: 

  • Braun Silk-expert Pro 5 IPL

  • Philips Lumea IPL 9000

  • Beurer IPL Velvet Skin Pro

Das Ergebnis unseres Tests liest du hier:

IPL-Geräte-Vergleich – die drei besten Haarentferner im Test

Braun Silk-expert Pro 5 IPL im Test

Um den Silk-expert Pro 5 IPL kommst du, sofern du dich mit dem Thema IPL Haarentfernung beschäftigst, keineswegs herum. Das Gerät ist sozusagen die Königsklasse und darf somit in unserem großen IPL-Geräte-Test auch auf keinen Fall fehlen. 

Der Braun Silk-expert kommt in einer hochwertigen Verpackung bei dir an, die das IPL-Gerät samt Anleitung, einen Aufsatz für die Bikini-Zone und empfindliche Stellen, ein Stromkabel sowie ein Leder-Etui für unterwegs enthält. Bevor ich mit der Anwendung beginne, lese ich mir die Informationen auf der Verpackung und der Anleitung gründlich durch. Denn eines ist ganz besonders wichtig: Nicht jeder Haut- und Haartyp ist für die IPL-Haarentfernung geeignet. Vor dem Kauf solltest du diese Punkte also erst in Erfahrung bringen, um herauszufinden, ob ein IPL-Gerät für deine Haarentfernung geeignet ist. 

Vorbereitung und Behandlung

Nun geht es aber los und das IPL-Haarentfernungsgerät von Braun darf zum Einsatz kommen. Zur Vorbereitung ist es wichtig, dass die Haare an den gewünschten Stellen entfernt werden, da die IPL-Methode nur auf haarfreien Stellen funktioniert. Um mich erst einmal herantasten zu können, setze ich das Gerät auf meiner Wade an und gehe Schritt für Schritt vor, indem ich den Auslöser betätige. In kleinen Schritte arbeite ich das ganze Bein ab und beobachte wie stark der SensoAdapt-Sensor bei der IPL-Behandlung ausschlägt, um mir dies für die nächste Anwendung zu merken. 

Geduld

Der Hersteller verweist auf der Verpackung, dass die IPL-Haarentfernungsgeräte keine sofortigen Ergebnisse zeigen, da es – am Beispiel Braun Silk-expert – je nach Haut- und Haartyp eine Anwendung von mindesten vier bis zwölf Wochen bedarf, um erste Erfolge zu bemerken. Das nehme ich mir zu Herzen und wende das Gerät im Wochentakt mehrere Male an. Bereits bei der zweiten Behandlung traue ich mich auch das Gerät auf größeren, breitflächigeren Stellen mit der Licht-Impuls-Behandlung abzuarbeiten. 

Ergebnis

Das Ergebnis: Bereits nach vier Wochen bemerke ich, dass meine Beinhaare nicht mehr so schnell nachwachsen wie zuvor. Ich muss seltener rasieren und bemerke nicht, wie sonst, bereits am ersten Tag nach der Rasur Stoppeln und Härchen. Ein Erfolg, wie ich finde. Denn die IPL-Technik ist spielend leicht in den Alltag zu integrieren, sodass man sich wirklich viel Zeit spart. Besonders im Sommer, wenn wir gern kurze Hosen, Kleider, Röcke und Co. tragen, wünschen wir uns möglichst lang glatte und haarfreie Beine. Ein IPL-Gerät und speziell das Modell von Braun ist hierbei meiner Meinung nach eine geniale Alternative zu Rasierer, Epilierer und Co. Schon nach sechs Wochen bemerke ich, dass die Haare noch langsamer nachwachsen und ich teilweise nur noch ein Mal wöchentlich rasieren muss. Genial! 

Philips Lumea IPL 9000 im Redaktionstest

Das Philips Lumea Series 9000 IPL-Gerät kommt in einem kompakten Karton zu dir nach Hause und bringt eine Tasche sowie vier Aufsätze für die verschiedenen Körperpartien mit. Das Gerät zeichnet besonders die neue SenseIQ-Technologie aus, die mithilfe eines SmartSkin-Sensors deinen Hautton bestimmen soll und somit die Stufe bei der Anwendung definiert. 

Vorbereitung

Das Philips IPL-Gerät bringt neben dem Zubehör ein dickes Booklet mit. Nach vielen Hinweisen, für welche Typen und Hautbeschaffenheiten das Gerät nicht geeignet ist, folgt die Anleitung und Beschreibung der verschiedenen Einstellungen. Ich persönlich finde die Anleitung und Hinweise als IPL-Neuling etwas abschreckend und die Beschreibung des Prozesses selbst teilweise nicht detailliert genug. Da ich eine IPL-Einsteigerin bin und mir lediglich meine Freundin zuvor die Vorgehensweise erklärt hat, war die Anleitung nicht bei allen offenen Fragen hilfreich. Zunächst sollst du deinen Hauttyp mithilfe des SmartSkin-Sensors bestimmen, um die passende Intensität der Behandlung zu finden. Das Gerät hat für die meisten Partien meines Körpers die vierte von fünf Stufen und somit die fast stärkste Einstellung gewählt. Ich habe extrem helle und empfindliche Haut und fand die Intensität teilweise zu stark für mein Empfinden. Dadurch war die Behandlung an manchen Stellen sehr unangenehm und teilweise sogar schmerzhaft. Daher habe ich anschließend nicht mehr auf den SmartSkin-Sensors vertraut und eine nach meinem Erachten angemessene Stufe gewählt. 

Behandlung

Ich war vor der ersten Behandlung etwas aufgeregt und hatte großen Respekt vor dem IPL-Gerät und der Lasertechnik. Außerdem fiel mir sofort auf, dass im Set kein Augenschutz vorhanden ist, was ich bei dem sehr hellen, aufblitzenden Licht eher unpraktisch und bedenklich finde. Nach der Einstellung der Intensität habe ich das Gerät an meine Haut angesetzt und nach Anleitung angewandt. Teilweise riecht es nach der Laserbehandlung nach verbranntem Horn und manche Hautstellen piksten mehr als andere. Gerötet oder gereizt war meine Haut nach der Behandlung jedoch nicht. Die Behandlung nimmt besonders an großen Flächen wie den Beinen einige Zeit in Anspruch und das Gerät bedarf zudem einige Sekunden, um den nächsten Laserstrahl absetzen zu können.

Ergebnis

Ich habe das Gerät in den ersten Wochen akribisch nach Anleitung und in den empfohlenen Abständen benutzt und konnte nicht wirklich eine Veränderung feststellen. Meine Haare wachsen wie gewohnt nach und auch bei der Haardichte kann ich bisher keine große Veränderung erkennen. Daher finde ich das Ergebnis in Anbetracht des Preis-Leistungs-Verhältnisses bisher eher enttäuschend, werde aber auch in den nächsten Wochen dran bleiben und hoffe auf baldige seidenglatte Haut.  

Beurer Velvet Skin Pro im Test

Das Beurer Velvet Skin Pro hält ebenfalls im Paket neben dem IPL-Gerät selbst das nötige Zubehör bereit und ist mit dem Aufsatz für das Gesicht und die Bikini-Zone, einer Stofftasche zum Transport und dem Ladegerät ausgestattet.

Vorbereitung

Die Packungsrückseite verrät mir schon vor der Behandlung, was ich über das gute Stück wissen muss. So verfügt das Gerät, um die Sicherheit der Anwenden zu garantieren, über einen 2-in-1-Hauttypen- und Hautkontakt-Sensor. Damit stellst du bei der Benutzung sicher, dass du auch die richtige Stufe für deinen Hauttyp auswählst. Insgesamt gibt es nämlich sechs verschiedene Intensitätsstufen. Die 4,5 Quadratzentimeter große Anwendungsfläche soll das Prozedere beschleunigen. Laut Hersteller dauert die Behandlung von Armen, Beinen, Achselhöhlen, Gesicht und Bikinizone etwa 21 Minuten. 

Behandlung

Bei mir dauert es tatsächlich etwas länger, als ich das Gerät schließlich einweihe. Tatsächlich muss ich zugeben, dass mir die Laser-Haarentfernung mit dem Trend-Helfer als Neuling etwas Angst macht. Ich möchte alles richtig machen und sichergehen, dass ich meiner Haut nicht versehentlich schade. Schnell stelle ich aber fest, dass meine Sorgen unbegründet sind. Die Hauttonerkennung gibt mir ein sicheres Gefühl. Zwar bin ich ziemlich lange an meinen Beinen zu Gange, die Behandlung an sich ist aber super einfach (auch dank des fehlenden Kabels) und schmerzfrei. Am nächsten Tag habe ich einige Rötungen an den Beinen. Vermutlich habe ich beim Aufsetzen zu stark gedrückt. Wenig später sind die Stellen aber wieder verschwunden.

Ergebnis

Es dauert etwa zwei Wochen, bis ich erste Veränderungen meiner Haardichte bemerke. Ich hatte das Haar zuvor etwa zweieinhalb Monate wachsen lassen und bin dementsprechend aufmerksam, dass sich etwas verändert. Bevor ich die Anwendung wiederholen kann, muss ich weitere zwei Wochen warten. Bis jetzt bin ich aber total überzeugt. Der Beurer Velvet Skin Pro hat ganze Arbeit geleistet!

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Ist IPL im Intimbereich gefährlich?

Speziell für den Intimbereich und empfindliche Stellen wie die Achseln haben Hersteller bereits mitgedacht – so ist beispielsweise bei dem IPL-Haarentferner von Braun ein Aufsatz enthalten, der für solche Stellen genutzt werden kann. 

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