Schönheit

Cellulite ist eine Frage der Beleuchtung: Diese Sportlerin zeigt ein beeindruckendes Beweisfoto

Cellulite ist eine Frage der Beleuchtung - das zeigt eine Marathonläuferin auf eindrucksvolle Art mit einem Bildvergleich auf ihrem Instagram-Account.

Artikelbild Cellulite
Dieses Bild zeigt ganz deutlich, wie sehr Cellulite auch eine Momentaufnahme ist Foto: Instagram.com/mileposts/
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Wir alle kennen das: Wir waren abends aus, haben einen tollen Abend verbracht und am nächsten Tag immer noch gute Laune - bis uns die Bilder vom gestrigen Abend in die Hände fallen. Was uns darauf ins Auge fällt - Cellulite, scheinbar schwabbelige Arme oder ein zu runder Po - verdirbt uns schlagartig die Laune. Plötzlich erscheint es uns, als sei der ganze Abend ein Reinfall gewesen und dass wir ganz schnell möglichst viel abnehmen müssen, ist ja ohnehin klar, oder?

Nein. Das beweist uns die Marathonläuferin Dorothy Beal eindrucksvoll auf ihrem Instagram-Account. Darauf postete die Läuferin zwei Fotos nebeneinander, die die Glaubwürdigkeit von Fotos ziemlich infrage stellen. Auf der linken Seite der Collage sehen wir Dorothy, die sich durch das Rennen kämpft. Ihre Beine zeigen dabei - wie bei den meisten von uns - leichte Dellen. Auf dem Foto daneben läuft eine freudestrahlende Dorothy die darauf aussieht wie eine Marathonläuferin aus dem Buche: straff, fest und topfit. Man könnte nun denken, das Foto zeigt eine typische 'Transformation' - einen Vorher-Nachher-Vergleich. Die beiden Fotos sind aber tatsächlich am selben Tag, beim selben Rennen, entstanden.

Was uns Dorothy damit zeigen will, ist, dass wir uns von Fotos nicht so verunsichern lassen sollten. Wie wir auf Bildern aussehen, ist immer auch eine Sache des Winkels und der Beleuchtung, eine "Momentaufnahme", wie die Läuferin schreibt: 

"Beide dieser Bilder wurden am selben Tag, beim selben Rennen aufgenommen. Auf dem einen sehe ich glücklich und stark aus, auf dem anderen frage ich mich dagegen, ob es an mir irgendeinen Körperteil gibt, der kein Cellulite hat. (...) Ich erinnere mich, dass der Tag des Rennens ziemlich spaßig war - nach dem Lauf trank ich mit Freunden einen Wein und lachte. (...) Wenn ihr mich danach gefragt hättet, ob der Tag gut war, hätte ich auf jeden Fall JA!! geantwortet. (...) Bis ich das Foto links von meinem Lauf sah und sich bei mir die Unsicherheit breitmachte. Plötzlich kam mir der Tag im Nachhinein gar nicht mehr lustig vor. Aber das ist total dumm. Ein Foto ist eine einzelne, kurze Momentaufnahme und ich habe es zugelassen, dass es mir die Freude nahm. Meistens sehen wir nicht so großartig aus, wenn wir laufen, aber wir laufen, um uns so zu fühlen, wie ich rechts auf dem Bild aussehe - GLÜCKLICH. Lasst euch nicht von einem Foto den Spaß verderben." 

Wir finden, damit hat Dorothy absolut recht. Nur weil uns ein Foto nicht in dem allerbesten Licht zeigt, sollten wir selbst nicht auch noch schwarz sehen. Bevor wir an uns selbst zweifeln, sollten wir doch lieber die Glaubwürdigkeit von Fotos infrage stellen.

Video: Problemzonen

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