Oh nein!

Corona-Schock: Sommerwelle im Anmarsch!

Die Vorfreude auf einen milden Corona-Sommer ist groß! Doch nun scheint es, als würde uns das Virus erneut einen Strich durch die Rechnung machen ...

Corona-Schock: Sommerwelle im Anmarsch!
Foto: Getty Images/Klaus Vedfelt/Tony Anderson

Ein Blick auf die vergangenen zwei Jahre zeigt: Kaum stiegen in Deutschland die Temperaturen, sanken zeitgleich die Corona-Zahlen. Erst im Herbst oder Winter gab es einen erneuten Wiederanstieg der Infektionen. Doch in diesem Jahr scheint alles anders zu sein! So warnt Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD, 59) eindringlich vor einer "Sommerwelle".

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Eigentlich sollen am 20. März alle "weitreichenden" Corona-Regeln fallen. Doch nun verpasst Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach dem Optimismus hinsichtlich eines milden Corona-Sommers einen Dämpfer. "Ich teile die Sorge vieler Wissenschaftler: Wir müssen mit einer Sommerwelle rechnen", so Lauterbach gegenüber den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Er sei sich sicher, dass sowohl die Omikron- als auch die Delta-Variante so infektiös seien, dass selbst bei Sonnenschein "durch viele Kontakte und den nachlassenden Impfschutz" die Infektionszahlen in die Höhe schnellen werden - vor allem dann, wenn es gar keine Corona-Regeln mehr gäbe.

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Um der Sommerwelle entgegenzuwirken, sei es daher enorm wichtig, dass die Länder möglichst früh auf die kommende Welle reagieren können. "Es sollte möglich sein, Obergrenzen für private Treffen und öffentliche Veranstaltungen festzulegen sowie Zutrittsregeln etwa für die Gastronomie, also 2G- oder 2G-plus-Regelungen", so Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach. Ebenso soll es weiterhin die Möglichkeit geben, an den Testregeln im öffentlichen Raum und in Betrieben, der Maskenpflicht und den Kontaktbeschränkungen festzuhalten. Allerdings sollten diese Corona-Regeln nur dann zum Einsatz kommen, wenn "sie tatsächlich notwendig sind".

Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer, setzt hingegen auf Eigenverantwortlichkeit. "Im künftigen Umgang mit der Pandemie ist entscheidend, dass Menschen lernen, durch eigenverantwortliches Handeln im Alltag mit Ansteckungsrisiken vernünftig umzugehen", so Reinhardt gegenüber der "Rheinischen Post". Dazu zähle er neben dem Tragen einer Maske auch freiwillige Schnelltests vor privaten Feiern.

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