SexFlaute im Bett: So wenig Sex wie heute hatten die Menschen seit 20 Jahren nicht mehr.

Menschen haben heute viel weniger Sex als noch vor zwanzig Jahren. Dies zeigt eine amerikanische Studie. Möglicherweise ist unser Medienkonsum daran schuld.

Inhalt
  1. In den 90ern gab's noch mehr Sex
  2. Junge Menschen sind besonders faul im Bett
  3. Streaming statt Sex?

 

Was für ein trauriger Rekord: Junge Menschen haben heute viel weniger Sex als noch vor zwanzig Jahren. Das fanden jetzt Forscher der Universität San Diego heraus. Die Studie mit dem Titel "Declines in Sexual Frequenzy among American Adults, 1989-2014" (dt.: "Der Rückgang der Häufigkeit von Sex unter Amerikanischen Erwachsenen") untersuchte rund 26.000, vornehmlich heterosexuelle US-Amerikaner, auf ihr Sexualleben. Die Untersuchung fand zwischen 1989 und 2014 statt und umfasste sämtliche Altersgruppen, Geschlechter, Einkommensgruppen, Hautfarben, Singles und Paare, Familien und Eheleute.

 

In den 90ern gab's noch mehr Sex

Heraus kam, dass im direkten Vergleich Menschen in den Neunzigerjahren noch erheblich mehr Sex hatten, als heutzutage. Lag die Durchschnittshäufigkeit von Sex in den Neunzigern noch bei 60 bis 65 Mal im Jahr, liegt sie heute nur noch bei 53 Mal im Jahr. Das ist nur knapp einmal pro Woche - und die Tendenz ist weiter sinkend!

 

Junge Menschen sind besonders faul im Bett

Besonders überraschend: Anscheinend ist insbesondere die junge Altersgruppe der Millenials weniger sexuell aktiv als gedacht: Junge Erwachsene, die zwischen 1980 und 1999 geboren wurden, haben heute weniger Sex, als die Generation ihrer Eltern und Großeltern, im selben Alter hatte. Eine Erklärung für den Rückgang der sexuellen Aktivität gibt es nicht. Ein möglicher Faktor könnte sein, dass immer mehr junge Menschen keinen Partner mehr haben. Manche Forscher glauben dagegen, der Konsum von sozialen Medien, andauerndes Streaming von Serien und Co., könnten sich negativ auswirken. Da wird "Netflix and Chill" sozusagen allzu wörtlich genommen.

Die Studie wurde zwar in den USA durchgeführt, doch auch hierzulande liegen vergleichbare Ergebnisse vor. So fanden Forscher aus Leipzig in einer Studie von 2016 heraus, dass auch in Deutschland junge Menschen weniger Sex als früher haben. Demnach hatten 30 Prozent aller alleinstehender Menschen zwischen 18 und 30 Jahren im Jahr 2015 nicht ein einziges Mal Sex. 

 

Streaming statt Sex?

"Die Jungen konsumieren eher Sexualität im Internet und pflegen Freundschaften über soziale Medien, anstatt den tatsächlichen sexuellen Kontakt zu suchen", sagte der Leipziger Medizinpsychologe Elmar Brähler zum Onlinemagazin "bento" über die Leipziger Studie. Da hilft nur eins: Fernseher aus und lieber mal wieder dem Anderen in die Augen, statt in die Röhre schauen.

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