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Jörg Pilawa: Jetzt kommt die ganze traurige Wahrheit ans Licht!

Jörg Pilawa hat einen Schlussstrich gezogen und sein ganzes Leben umgekrempelt...

Jörg Pilawa hat einen Schlussstrich gezogen und sein ganzes Leben umgekrempelt...
Foto: IMAGO / Future Image

Man sagt ja, dass Menschen sich alle sieben Jahre verändern. Bei Jörg Pilawa hat es ein bisschen länger gedauert, aber nun hat auch er einen Schlussstrich unter ein altes Kapitel gezogen. Warum er sein ganzes Leben umkrempeln musste und was seine Frau Irina (50) und seine vier Kinder damit zu tun haben, verrät er jetzt in einem Interview...

Jörg Pilawa: Seine Familie hat gesehen, dass er nicht mehr glücklich ist

„Das ist das Tolle bei der Familie: Sie sind ja einerseits die besten, gleichzeitig die schlechtesten Berater“, erzählt Pilawa in der WDR-Show „Kölner Treff“. Was er damit meint? „Was will eine Familie? Sie will, dass es dir gut geht.“ Und sie hat die letzten Jahre gesehen, dass Jörg nicht mehr glücklich ist. „Gerade in der Vorweihnachtszeit, da haben wir teilweise vier Wochen durchproduziert, jeden Tag drei Sendungen. Und dann gehst du jeden Abend raus und sagst ,Guten Abend, meine Damen und Herren‘ und fragst dich, was ist daran jetzt noch gut? Und das hat die Familie schon gespürt“, erinnert er sich. „Ich war Weihnachten immer schlecht gelaunt. Und die haben das gemerkt und gesagt: ,Mensch, dann mach doch mal was anderes.‘“

Jörg Pilawa ist die eigene Achtsamkeit heute besonders wichtig

Gesagt, privat beschlossen, getan: Jörg Pilawa suchte sich eine neue berufliche Herausforderung. Er wechselte den TV-Sender, ging zu Sat.1 und wählt seine neuen Produktionen nun mit Bedacht aus. Zudem hat er seine 220 Sendungen drastisch reduziert, damit ihm genug Zeit für seine Familie und für Hobbys bleibt. „Das finde ich super! So kann ich hoffentlich ganz viele andere Dinge machen“, freut er sich. Wie zum Beispiel den Gabelstaplerführerschein. „Ich gehe nur deshalb manchmal in Baumärkte, um zu sehen, wie sie die Paletten von A nach B fahren. Ich finde das so spannend! Und das mache ich.“

Jörg Pilawa ist die eigene Achtsamkeit heute besonders wichtig. „Eine Vokabel hat in meinem Sprachgebrauch jetzt endlich Platz gefunden: Ich kann entspannter Nein sagen. Das konnte ich vorher überhaupt nicht. Das kam wirklich mit 50. Ich gucke jetzt erst, wozu ich Lust habe.“

Im Video: Der Krebs raubte Jörg Pilawa das Wichtigste...

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Autorin: Tanja Timmermanns

Artikelbild & Social Media: IMAGO / Future Image