KiK: Neue Öffnungszeiten und diese Filialen schließen
Textil-Discounter „KiK“ schließt in Deutschland rund 150 Filialen und ändert die Öffnungszeiten.
Eigentlich steht für das Kürzel „KiK“ „Der Kunde ist König“, doch in immer mehr Städten gehen in den Filialen des Textil-Discounters die Lichter aus. Der Grund: Das Unternehmen treibt seinen Umbau voran und will noch in diesem Jahr rund 150 Standorte schließen. Europaweit sollen sogar 300 Standorte wegfallen.
Begründet wird der Schritt vom Unternehmen mit einer konsequenten Optimierung des Filialnetzes: Künftig wolle man sich stärker auf Standorte konzentrieren, die nachhaltig profitabel sind.
KiK-Filialen schließen: Diese Standorte sind betroffen
Schon im September des vergangenen Jahres machten erste Berichte über geplante KiK-Filialschließungen die Runde. Eine komplette Liste aller betroffenen Standorte gibt es bis heute nicht. Stattdessen wird nach und nach bekannt, welche Filialen betroffen sind – meist durch lokale Medien, teils auch durch Bestätigungen des Unternehmens.
Bereits zu Jahresbeginn traf es unter anderem Filialen in Twistringen (Niedersachsen), Bad Soden-Salmünster (Hessen) und Schongau (Bayern). Mittlerweile wurden weitere Standorte bekannt gegeben: Es wird Schließungen in Potsdam-Babelsberg (Brandenburg) zum Jahresende geben sowie in Hildburghausen (Thüringen), Gröditz (Sachsen) und München-Aubing (Bayern). Auch diese Orte in Baden-Württemberg sind betroffen: Wutöschingen, Mengen und Pfullendorf sowie Wassenberg (NRW), Dassel (Niedersachsen) und Forst (Brandenburg).
Damit verschärft „KiK“ seinen Sparkurs: Statt der zunächst genannten rund 50 Schließungen sollen inzwischen bundesweit etwa 150 Filialen wegfallen. Laut Unternehmen bleiben dennoch mehr als 2.200 Standorte in Deutschland bestehen. Grund für die Schließungen ist laut Geschäftsführer Christian Kümmel eine stärkere Ausrichtung auf Wirtschaftlichkeit. In manchen Regionen sei KiK zu dicht vertreten gewesen, Standorte hätten sich gegenseitig Konkurrenz gemacht – künftig sollen nur noch profitable Filialen bleiben.
Verkürzte Öffnungszeiten: So will "KiK" weitere Kosten einsparen
Neben Standortschließungen häufen sich auch die Gerüchte über verkürzte Öffnungszeiten bei einzelnen Standorten. Der Grund dafür: Zu manchen Tageszeiten bleiben die Umsätze hinter den Erwartungen zurück, daher will man diese jetzt straffen. Durch spätere Öffnungen und frühere Ladenschlüsse will der Discounter Kosten einsparen und so die Wirtschaftlichkeit der verbleibenden Filialen optimieren.
Auch wenn „KiK“ rund 150 Filialen dicht macht, bleibt der Textil-Discounter ein Schwergewicht im deutschen Einzelhandel. Allein in Deutschland gibt es noch 2.200 Filialen, insgesamt mehr als 4.200 Standorte in 14 Ländern.








