BetrugPhishing E-Mails der Sparkasse im Umlauf: So erkennst du die Fake-Mails

Im Moment sind wieder gefälschte E-Mails, sogenannte Phishing-Mails, im Umlauf: Dieses Mal ist der vermeintliche Absender die Sparkasse. Betrüger versuchen auf diese Weise, an private Daten zu kommen.  

Experten, darunter das Portal ,Onlinewarnungen.de', machen derzeit auf Phishing-Mails von der Sparkasse aufmerksam. Die gefälschten Nachrichten sehen täuschend echt aus - können Kunden aber zum Verhängnis werden. Betrüger versuchen nämlich auf diese Weise an private Daten, wie Telefonnummern und die Kreditkartendaten, zu kommen. 

"Guten Tag, Wir haben festgestellt, dass sie ihre Kontoangaben bisher noch nicht bestätigt habe. Aufgrund unserer Sicherheitsvorkehrungen ist eine Bestätigung zur weiteren Verwendung unseres online Banking notwendig (...). Dabei wird eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 37,00 Euro fällig, welche Folgen von Ihrem Konto abgebucht wird (...)" ist der häufige Anfang der gefälschten Mails. Als Absender ist oft "Sparkasse" angegebe oder die (kryptische) Mail-Adresse eines beliebigen Nutzers. 

Phishing-E-Mails der Sparkasse im Umlauf - so erkennst du Fake-Mails
Die Sparkasse wird derzeit von Betrüger für Phishing Mails benutzt.
Foto: iStock
 

Phishing Mails von der Sparkasse: Das kannst du tun

Wenn du eine solche Mail oder ähnliche bekommst, solltest du auf keinen Fall antworten, die Forderungen befolgen oder auf einen Link klicken! Am besten sofort löschen, in den Spam verschieben (wenn sie dort nicht ohnehin gelandet ist) und der Bundesnetzagentur melden.

Von den Phishing-Mails sind auch Amazon und Paypal betroffen.

 

Sparkasse: Daran erkennst du Phishing-Mails

An diesen Merkmalen kannst du in der Regel erkennen, ob eine Sparkassen-Mail gefälscht ist (auch, wenn das Logo sehr echt aussieht):

  • Betreffzeile "Aktuelle Kundenmitteilung", "Nachricht von ihrem Kundenservice", "Aktualisierung Ihrer Daten", "Nachricht vom Kundendienst", "Sparkasse – Aktualisierung fur Ihr Konto erforderlich" oder "Sparkasse.de | Sicherheitsbenachrichtgung" (weitere bekannte Beispiele findest du auf ,Onlinewarnungen.de'. 
  • Fehlerhafte Rechtschreibung
  • Anrede ohne Namen
  • Druck/Dringlichkeit wird aufgebaut ("Wenn Sie nicht bis zum ....")
  • Drohungen, wie Kontosperrungen werden ausgesprochen
  • Mail landet oft im Spam
  • Fußzeile enthält zum Teil die Signatur der Sparkassen-Finanzportal GmbH aus Berlin

Mehr zum Thema:

Kategorien: