Sebastian Fitzek vergleicht Smartphones mit Crack und fordert: „Handys raus aus dem Schlafzimmer!“
Bestseller-Autor Sebastian Fitzek findet in einem Interview klare Worte zu unserer Smartphone-Nutzung. Warum er von Smartphones wenig hält, erfährst du hier.
Smartphones sind mittlerweile omnipräsent: morgens in der Bahn auf dem Weg zur Arbeit, in der Mittagspause beim Lunch mit den Kolleg*innen oder abends auf dem Sofa mit dem Partner. Eine Smartphone-Nutzungszeit von drei Stunden pro Tag ist bei vielen Menschen mittlerweile normal.
Bestseller-Autor Sebastian Fitzek hat eine klare Meinung zu dem Thema: Das Smartphone sei ein „absoluter Zeitkiller“.
Im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) sagte Fitzek kürzlich: „Ich finde, das ist wie der Vergleich von Schokolade mit Crack. Bücher sind wie Schokolade: nicht immer gesund, aber insgesamt harmlos. Beim Handy sieht es da schon anders aus. Deshalb finde ich: Handys raus aus dem Schlafzimmer!“
Er selbst nimmt sich dabei übrigens nicht aus. Durch die ständige Verfügbarkeit des Internets würde er, wenn er auf jemanden wartet, das Handy zum Zeitvertreib nutzen, statt seine Gedanken schweifen zu lassen.
Smartphone-Nutzung: Was sagt die Forschung dazu?
Forschungsergebnisse geben Fitzek zumindest in einem Punkt recht: Menschen, die ihr Handy vor dem Zubettgehen oder in der Nacht benutzen, haben häufiger eine schlechtere Schlafqualität. Ein Smartphone neben dem Bett kann dazu verleiten, auch nachts noch Nachrichten, Social Media oder andere Inhalte zu checken.
Eine Studie aus dem Jahr 2024 deutet außerdem darauf hin, dass etwa jede dritte Person Merkmale einer problematischen Smartphone-Nutzung zeigt.
Vielleicht wird es also tatsächlich Zeit, das Smartphone öfter aus der Hand zu legen und sich stattdessen ein gutes Buch zu schnappen, ein Brettspiel zu spielen oder einem kreativen Hobby wie Malen oder Häkeln nachzugehen.







