Sonnenfinsternis 2026: Brille selber bauen? Was ist wirklich sicher?
Brille basteln, sicher schauen, nichts riskieren: Was bei der Sonnenfinsternis 2026 wirklich schützt und was gefährlich ist, erfahrt ihr hier.
Die Sonnenfinsternis am 12. August 2026 sorgt für große Spannung, denn wer sie sehen will, muss seine Augen schützen. Besonders wichtig: Normale Sonnenbrillen reichen nicht aus; sicher sind geprüfte Sonnenfinsternisbrillen nach ISO 12312-2 oder indirekte Methoden wie die Lochkamera. In vielen Ratgebern wird empfohlen, sich rechtzeitig zu informieren, da passende Brillen oft knapp werden können und die Uhrzeit je nach Ort variiert.
Kann man eine SoFi-Brille wirklich selber bauen?
Kurz gesagt: Nein, nicht sicher. Eine sichere Sonnenfinsternisbrille braucht einen geprüften Spezialfilter; normale Sonnenbrillen, Rußglas oder andere Bastellösungen reichen dafür nicht aus. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte nur zertifizierte Brillen mit CE-Kennzeichnung und der Norm EN ISO 12312-2 verwenden.
Welche Bastellösung ist wirklich erlaubt?
Wer keine Brille bekommt, kann die Sonnenfinsternis laut Experten indirekt über eine Lochkamera oder Camera obscura beobachten. Dabei wird das Sonnenbild nicht direkt angeschaut, sondern auf eine Fläche projiziert; das gilt als sichere Methode, auch für Kinder. Als Notlösung funktionieren sogar ein Blatt Pappe mit kleinem Loch, ein Nudelsieb, eine Schöpfkelle mit kleinen Löchern oder ähnliche Gegenstände. Wichtig ist nur, dass man dabei niemals direkt in die Sonne blickt.
Eine Anleitung für eine Camera obscura wurde vom Bundesamt für Strahlenschutz wurde via X veröffentlicht.
Wann lohnt sich der Blick in den Himmel?
Die Sonnenfinsternis am 12. August 2026 ist in Deutschland partiell sichtbar, und die Sonne steht dabei bereits relativ tief, weshalb ein Standort mit freier Sicht nach Westen oder Nordwesten empfohlen wird. Je nach Ort unterscheiden sich die Uhrzeiten, deshalb sollte man vorab die lokalen Beobachtungszeiten prüfen, um die bestmögliche Sicht zu garantieren.







