COPD: Viele leiden unter der unheilbaren Lungenkrankheit, ohne es zu wissen

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Viele Menschen leiden unter chronisch-obstruktiver Bronchitis
Foto: iStock
Inhalt
  1. Kurzatmigkeit? Dauerhusten? Auswurf?
  2. Was ist COPD?
  3. Was sind die Symptome von COPD?
  4. Wie entsteht COPD? Und wer ist gefährdet?
  5. Wie lässt sich COPD behandeln?
  6. Mehr Tipps, Rezepte und Infos von WUNDERWEIB bekommst du direkt auf dein Handy mit unserem What‘s App Newsletter

Kurzatmigkeit? Dauerhusten? Auswurf?

Chronische Bronchitis gehört zu den häufigsten Erkrankungen. Rauchen, Umweltfaktoren, Industrieabgase oder häufige Atemwegsinfektionen, können die unheilbare Lungenkrankheit verursachen. Eine frühe Diagnose kann den Krankheitsverlauf verlangsamen.

 

Was ist COPD?

 

Die Abkürzung COPD steht für die englische Bezeichnung chronic obstructive pulmonary disease. Auf deutsch: chronisch-obstruktive Lungenkrankheit - also eine chronische Verengung der Atemwege.

 

Was sind die Symptome von COPD?

 

COPD ist eine fortschreitende Krankheit. Die Symptome entwickeln sich schleichend. Chronologisch geordnet, verläuft sie in etwa so:

 

  • Atemnot bei körperlicher Belsatung
  • Husten und Auswurf
  • bronchiale Überempfindlichkeit (z.B. häufige Lungeninfektionen)
  • schneller Gewichtsverlust mit zunehmendem Leistungsverfall
  • Schwächung der Muskelmasse und Knochendichte (bis hin zu Funktionsverlust der Muskeln)
  • 40 bis 70 Prozent aller Betroffenen leiden unter psychischen Prblemen (Angst und / oder Depression)
  • Verändrung des Herz-Kreislaufsystems
  • Sauerstoffarmut (Hypoxämie)
  • Ödeme an den Beinen
  • systematische Entzündungen im Körper
  • Hormonproduktion geht zurück (vor allem Testosteron)

 

Wer unter COPD leidet, lebt durchschnittlich 5 bis 7 Jahre kürzer. Europaweit ist CPOD auf Platz 3 der häufigsten Todesursachen.

 

Wie entsteht COPD? Und wer ist gefährdet?

 

80 bis 90 Prozent aller Betroffenen sind Raucher oder Ex-Raucher. Der Grund: Rauchen blockiert den Abtransport der Bronchialsekrets Richtung Rachen, sodass die Lunge ihre selbstreinigende Funktion verliert. Die Folge: Der Betroffene muss abhusten - vor allem den Schleim, der sich nachts ansammelt. Dieser raucherspezifischer Husten ist als Raucherhusten bekannt.

Allerdings erkranken auch immer mehr Nichtraucher an COPD. Experten schätzen, dass die Ursachen dafür die folgenden sind: Passivrauchen, genetische Veranlagung, Luftverschmutzung, Autoabgase und häufige Atemwegsinfektionen (z.B. aufgrund eines schwachen Immunsystems). Auch ein häufiger Konsum von Lebensmitteln, die mit Nitrit (z.B. als Nitritpökelsalz in abgepacktem Schinken) behandelt wurden, kann das Risiko an COPD zu erkranken erhöhen, wie Studien belegen.

Männer sind häufiger betroffen als Frauen. Am häufigsten tritt die Krankheit erstmalig zwischen dem 40. und 55. Lebensjahr auf.

In Deutschland sind drei bis fünf Millionen Menschen von der Krankheit betroffen, welteweit sind es 65 Millionen Menschen. Eine 2007 veröffentlichte Studie ergab, dass etwa ein Viertel aller Probanden über 40 Jahren an COPD leidet. Somit tritt COPD häufiger auf als Asthma, Lungenentzündung und Lungenkrebs zusammen.

 

Wie lässt sich COPD behandeln?

 

COPD gilt als unheilbare Krankheit. Alerdings lässt sich der Krankheitsverlauf um ein Vielfaches verlangsamen oder sogar stoppen - wenn es früh genug diagnostiziert und behandelt wird. Die Behandlungsmethoden:

 

  • mit dem Rauchen aufhören
  • Atemgymnastik
  • spezielle Klopfmassagen
  • leichter Ausdauersport, Krafttraining, Gymnastik
  • ggf. Sauerstoffverabreichung (bei Ateminsuffizienz)
  • Medikamente (eventuell auch Antibiotika)

 

 

(ww7)

 

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