Einschlafprobleme?Die 10 häufigsten Fehler vor dem Schlafengehen

Einschlafprobleme Fehler vor Schlafengehen
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Hast du Einschlafprobleme? Damit bist du nicht allein. Vielleicht liegt es ja an einem dieser häufigen Fehler, die viele vor dem Schlafengehen machen.

Eigentlich bist du todmüde. Deswegen bist du auch eben schon auf dem Sofa eingenickt. Jetzt liegst du endlich im Bett - und bist plötzlich hellwach. Kennst du das? Guter Schlaf braucht ein wenig Vorbereitung! Schau dir die häufigsten Fehler vor dem Schlafengehen an - hast du vielleicht einen davon gemacht?

1. Du gehst zu unterschiedlichen Zeiten schlafen

Gehe jeden Abend möglichst zur gleichen Zeit ins Bett. Und stehe morgens um eine bestimmte Uhrzeit auf - auch am Wochenende oder im Urlaub. So stellt sich mit der Zeit ein Schlaf-Wach-Rhythmus ein.

2. Du hast bis eben noch ferngesehen

Fernseher können den Schlaf aus mehreren Gründen stören: Zu aufregende Sendungen machen das Abschalten schwer. Das Licht des Bildschirms (das gilt auch für Smartphones oder zu hell eingestellte E-Book-Reader) irritiert unseren Schlafrhythmus. Außerdem neigen wir dazu, so lange vor dem TV zu sitzen, bis wir einschlafen. Dann schrecken wir hoch und können später im Bett kaum noch schlafen. Grund: Der Schlafrhythmus ist durcheinander, und die erste Müdigkeit ist verschwunden. Tipp: Suche dir eher unterhaltsame Sendungen und schalte das Gerät aus, sobald du merkst, dass du schläfrig wirst. Nicht aufs Sofa legen, sonst verpasst du diesen Moment leicht. Noch besser: Ein Buch oder eine Zeitschrift zu lesen macht müde. Vielen Menschen fallen nach einem langen Tag schon nach den ersten Seiten die Augen zu. Herrlich - und viel besser als Fernsehen!

3. Du hast zu schwer gegessen

Statt der großen Portion Nudeln oder deftigen Wurststullen solltest du abends zu gedünstetem Gemüse und etwas Fisch oder Geflügel greifen. Dadurch wird nicht nur der Schlaf erleichtert - auch die Figur profitiert. Ebenfalls wichtig: nicht zu spät essen. Nach 19 Uhr ist dein Darm im Feierabend. "Überstunden" leistet er nur widerwillig - und rächt sich oft mit Blähungen und Bauchzwicken.

4. Du hast zu früh Kaffee getrunken!

Ja, richtig, nicht zu spät, sondern zu früh. Denn: Auch am Abend ist Kaffee durchaus o. k.: Nicht mehr als 15 Minuten vor dem Schlafengehen genossen, wirkt er schlaffördernd, erst danach macht er wach. Wer auf Nummer sicher gehen will, greift zu Kräutertees aus Passionsblume, Hopfen oder Melisse.

5. Du hast zu wenig oder zu spät Sport gemacht

Egal ob Fitnesstraining oder ein gemütlicher Spaziergang: Bewegung - zwei bis drei Stunden vor dem Zubettgehen - entspannt und fördert das Ein- und Durchschlafen.

6. Es ist zu warm bei dir

16 Grad - viel wärmer sollte dein Schlafzimmer nicht sein. Frostbeulen helfen sich - statt die Heizung aufzudrehen - lieber mit einer zweiten Decke oder einem molligen Schlafanzug. So wird der Schlaf am erholsamsten.

7. Deine Füße frieren

Die Engländer sagen: "Warm feet, good sleep" ("warme Füße, guter Schlaf"). Und das stimmt! Um einzuschlafen, muss der Körper den Stoffwechsel runterfahren. Sind die Füße kalt, passiert das Gegenteil: Der Stoffwechsel wird aktiviert, um die kalten Glieder zu erwärmen. Ein warmes Fußbad vor dem Zubettgehen bringt die Füße auf Schlaf-Temperatur. Alternativ wirkt auch eine warme Wärmflasche, die man sich ans Bettende legt. Socken solltest du im Bett möglichst nicht anziehen, weil sie die Füße zu warm machen können - das wiederum stört beim Durchschlafen.

8. Du hast Alkohol getrunken

Bier, Wein und Co. machen zwar müde, die natürliche Schlafkurve wird aber gestört. Außerdem wird die Schnarchneigung erhöht. Grund: Alkohol lässt die Muskulatur erschlaffen. Dadurch fällt der Rachenraum etwas in sich zusammen, die Luftwege verengen sich, das Schnarchrisiko steigt. Ist die Verengung sehr stark, kommt es zu nächtlichen Atemaussetzern, die den Schläfer hochschrecken lassen. Deswegen: Drei Stunden vor dem Schlafengehen lieber nichts mehr trinken!

9. Du denkst zu viel

Die Steuererklärung, das Gespräch mit dem Chef oder der Streit mit dem Partner: Viele Dinge wirken noch belastender, wenn man müde ist. Da landet man schnell im Gedankenkarussell. Das stresst Geist und Körper. Die Muskulatur verspannt, der Blutdruck steigt. Und an Schlaf ist dann nicht mehr zu denken. Unser Tipp: Vor dem Schlafengehen Zettel und Stift (oder ein Tagebuch?) zur Hand nehmen und alles niederschreiben. Das sortiert und beruhigt die Gedanken und du kannst viel besser einschlafen.

10. Du hast ein Mittagsschläfchen gemacht

Mit jeder Stunde, die wir wach sind, wächst unsere Müdigkeit. Das beginnt schon direkt nach dem Erwachen. Je größer die Müdigkeit (Mediziner nennen das "Schlafdruck"), desto leichter fällt das Einschlafen. Wer also unter Einschlafstörungen leidet, sollte auf das Nickerchen am Tage lieber verzichten.

Wir wünschen eine geruhsame Nacht! :)

 

 

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