Evolution13 Körperteile, die wir in der Zukunft nicht mehr haben werden

Inhalt
  1. Körperbehaarung
  2. Weisheitszähne
  3. Nasennebenhöhlen
  4. Zehen
  5. Brustwarzen bei Männern
  6. Darwin-Ohrhöckerchen
  7. Steißbein
  8. Nackenknorpel
  9. Hohlhandmuskel
  10. Haarbalgmuskel
  11. Äußere Ohrmuskeln
  12. Dreizehntes Rippenpaar
  13. Drittes Augenlid

Hättest du gedacht, dass wir jetzt Körperteile haben, die in Zukunft verschwinden werden? Laut Charles Darwin sind es unter anderem diese 13 Stück.

Die Tage von Charles Darwin liegen schon etwas weiter zurück, doch seine Erkenntnisse und Theorien spielen heute nach wie vor eine wichtige Rolle.

In seinem 1871 erschienenen Werk "The Descent of Man" zählt Darwin eine ganze Reihe von Körperteilen auf, die wir in Zukunft nicht mehr haben werden. Diese 13 Teile unseres Körpers könnten evolutionsbedingt verschwinden, beziehungsweise sind heutzutage kaum noch vorhanden. 

 

Körperbehaarung

Früher war sie notwendig, doch heutzutage schützen wir uns mit Kleidung gegen die Kälte. Unsere Körperbehaarung wird darum aller Voraussicht nach immer weniger werden. 

 

Weisheitszähne

Schon heute sind die Weisheitszähne nicht mehr bei allen angelegt. In Zukunft wird wohl niemand mehr die Weisheitszähne haben. Bei vielen Menschen müssen sie schließlich schon jetzt entfernt werden, wiel unsere Kiefer gar nicht groß genug für die zusätzlichen Zähne sind.

 

Nasennebenhöhlen

Warum wir diese Hohlkörper haben? Sie sind dazu da, um unseren Schädel zu erleichtern. Allerdings sind sie sehr anfällig für Entzündungen, weswegen sie inzwischen immer kleiner werden.

Diese 13 Körperteile werden wir in Zukunft nicht mehr haben
Auch die Zehen zählen zu den Körperteilen, die wir irgendwann nicht mehr haben werden. 
Foto: iStock
 

Zehen

Früher dienten die Zehen dazu, das Gleichgewicht zu halten. Doch inzwischen gehen immer mehr so, dass die Innenseite des Fußes fürs Ausbalancieren benutzt wird. Vielleicht werden wir also irgendwann gar keine Zehen mehr haben.

 

Brustwarzen bei Männern

Da Männer mit ihrer Brust nicht stillen können, sind ihre Brustwarzen eigentlich überflüssig. Irgendwann kann es daher passieren, dass dieser Teil des Körpers verschwindet. Männer haben übrigens Brustwarzen, weil diese im Mutterleib vor der Bildung des Geschlechts angelegt werden.

 

Darwin-Ohrhöckerchen

Der kleine spitze Höcker am oberen Rand des Ohrs ist ein Überrest spitzer Säugetierohren. Viele Menschen haben das Fältchen noch, doch dass es nicht bei jedem vorhanden ist, ist ein Zeichen dafür, dass sich das Ohrhöckerchen zurückentwickelt.

 

Steißbein

Das Steißbein ist ein Überbleibsel unserer sehr frühen Vorfahren. Es war der Schwanzansatz. Da wir diesen heute nicht mehr haben, ist das Steißbein eigentlich überflüssig. Es wird vermutlich also nicht immer Teil unseres Körpers bleiben. 

 

Nackenknorpel

Die Anzahl der Menschen, die diesen Knorpel an der oberen Wirbelsäule haben, ist mit einem Prozent verschwindend gering. Der rippenähnliche Knorpel kann auf einer oder auf beiden Seiten auftauchen. Menschen, die ihn noch haben, leiden häufig unter Beschwerden mit den Nerven.

 

Hohlhandmuskel

Um die 11 Prozent der Menschen haben diesen Muskel auf der Innenseite des Arms nicht mehr. Er wurde in der Vergangenheit vor allem zum Klettern verwendet, verliert aber zunehmend an Relevanz für unseren Alltag.

 

Haarbalgmuskel

Dieser kleine Muskel sorgt dafür, dass sich die Haare auf deinen Gliedmaßen aufrichten. Du kannst ihn besonders gut sehen, wenn du eine Gänsehaut hast. Eigentlich ist er jedoch bei Menschen überflüssig, da wir kein Fell mehr besitzen, dass uns zwangsläufig gegen die Kälte schützen muss.

 

Äußere Ohrmuskeln

Bei unseren tierischen Vorfahren dienten sie dazu, die Ohren richtig auszurichten. Doch wir Menschen brauchen sie eigentlich nicht mehr. 

 

Dreizehntes Rippenpaar

Nur acht Prozent aller Menschen haben überhaupt noch ein dreizehntes Rippenpaar. Es ist ein Überbleibsel unserer Vorfahren, der Affen. Dass nur noch so wenige Menschen die zusätzlichen Rippen haben, spricht dafür, dass diese nicht für immer zu unserem Körper gehören werden.

 

Drittes Augenlid

Tiere, die nachtaktiv sind, schützen ihre Augen in der Regel mit einer zusätzlichen Membran. Diese haben wir Menschen heutzutage nicht mehr. Die Rückstände diesen dritten Augenlides sind nur noch in Form einer kleinen Falte im inneren Augenwinkel erkennbar.

 

 

(ww8)

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