"Wütend über Ignoranz"

Alexander Klaws rechnet mit Corona-Politik ab

Schauspieler Alexander Klaws hat in einem langen Facebook-Post seinen Unmut über die Corona-Politik geäußert.

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Im Juli 2020 machte Alexander Klaws schon einmal seinem Ärger Luft. Jetzt setzte der Schauspieler, Sänger und Erstsieger von "Deutschland sucht den Superstar" erneut einen wütenden Post ab, in dem er den Umgang der Bundesregierung mit der Corona-Pandemie anprangert. 

Alexander Klaws: "Wütend über Ignoranz"

Seit Monaten können Arbeitende der Kulturszene nicht auf der Theaterbühne stehen, Konzerte geben oder Filme drehen. So auch Alexander Klaws, der in seinem Facebook-Post schreibt: "Es wird von Hilfen gesprochen, die allerdings nirgends ankommen." Er falle durch das Raster der Politiker, da er zum Teil angestellt sei und auch selbstständig arbeite. Zudem frage er sich, ob überhaupt noch jemand an die Kulurbranche denke. 

Die "Ignoranz und fehlerhafte Außendarstellung" der deutschen Bundesregierung mache ihn wütend. "Es ist, als lebe man als Künstler dieser Tage in einer Art Paralleluniversum, in dem man von der Politik als Systemirrelevant zur Seite geschoben bzw. komplett ignoriert wird." Klaws fragt sich auch, weshalb Fußballer weiterspielen dürfen, den Kulturschaffenden jedoch verboten werde zu arbeiten - trotz ausreichender Hygienekonzepte. 

Alexander Klaws rechnet mit Corona-Politik ab
Alexander Klaws fühlt sich während der Corona-Pandemie von der Regierung ignoriert. Foto: Tristar Media/Getty Images

Alexander Klaws appelliert an Bundesregierung

Klaws betont in seinem Post, das die Künstler "zum Schutz der Allgemeinheit und vor allem aber auch zur politischen Unterstützung" seit einem Jahr die Füße stillhalten, er kein Verschwörungstheoretiker sei, gerne Steuern zahle und der Regierung ein Jahr lang vertraut habe.

Nun fordert der 37-Jährige aber: "Liebe Regierung! Handelt endlich menschlich - bietet Alternativen an, wie man lernt MIT dem Virus zu leben, und vergeudet nicht noch mehr Zeit und unser Geld." Unsere Gesellschaft sei schon gespalten genug, dies werde noch verstärkt, indem "ihr mit zweierlei Maß messt und dem Einen alles erlaubt, dem Anderen hingegen gar nichts." 

Seinen Post schließt Alexander Klaws mit einem weiteren Appell ab: "Im Namen aller Künstler und aller Menschen, die sich ebenfalls durch meinen Post angesprochen fühlen - vergesst uns und das, was unser schönes Land ausmacht, nicht!

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