Kampf gegen die Pandemie!

Corona-Hammer! Freedom Day fällt aus

Das war's! Da deutschlandweit die Infektionszahlen steigen, zieht ein Bundesland nach dem anderen die Notbremse und legt den geplanten Freedom Day auf Eis.

Corona-Hammer! Freedom Day fällt aus
Foto: IMAGO / Addictive Stock

Der 20. März hätte der Tag der Tage werden sollen. Nach über zwei Jahren Corona-Pandemie war geplant, dass an diesem Datum alle "tiefergreifenden Schutzmaßnahmen" fallen. Maskenpflicht im Freien, Kontaktbeschränkungen, Homeoffice-Pflicht oder G-Regeln: All dies hätte dann der Vergangenheit angehört. Doch nun steht fest: Einen Freedom Day, so wie er ursprünglich für den 20. März 2022 geplant war, wird es nicht geben!

Auch interessant:

Freedom Day fällt aus! Bundesländer halten an Corona-Regeln fest

Täglich erreichen die Corona-Inzidenzen in Deutschland neue Höchstwerte. Trotz vergleichsweise hoher Impfquote, G-Regelungen und Maskenpflicht liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 1.706,30 (Stand: 18. März). Und doch sieht es das Infektionsschutzgesetz vor, dass ab dem 20. März bundesweit sämtliche Corona-Maßnahmen fallen. Strengere Corona-Maßnahmen sollten dann nur noch in Hotspots, also in Gegenden, wo beispielsweise eine Überlastung der Gesundheitsversorgung droht, erlaubt sein.

Doch da hat die Bundesregierung die Rechnung ohne die einzelnen Bundesländer gemacht. Viele wollen ihre aktuellen Corona-Regeln beibehalten - zumindest bis zum 2. April.

Trotz geplantem Freedom Day: Das gilt in den einzelnen Bundesländern

Das gilt in den einzelnen Bundesländern:

  • Baden-Württemberg: Die aktuellen Corona-Regeln bleiben bis zum 2. April bestehen.

  • Bayern: Auch in Bayern wird es vorerst keinen Freedom Day geben. Stattdessen bleibt es bei den bisherigen 2G- und 3G-Zugangsregeln und Maskenpflichten.

  • Berlin: Auch hier werden die Corona-Schutzmaßnahmen verlängert. Anders als in den anderen Bundesländern läuft die Übergangsphase jedoch nur bis zum 31. März.

  • Brandenburg. Zwar werden die meisten Corona-Regeln bis zum 2. April verlängert, jedoch wird die 3G-Regel in Friseurläden und Kosmetikstudios, in Hotels und im Ausflugsverkehr aufgehoben. In Clubs und Diskotheken gilt künftig die 2G-Regel.

  • Bremen: Auch im Land Bremen werden die aktuellen Corona-Regeln bis zum 2. April gelten.

  • Hamburg: "Die Pandemie ist bei Weitem noch nicht überwunden", so Senatssprecher Marcel Schweitzer. Aus diesem Grund hält auch die Hansestadt größtenteils an den bestehenden Corona-Regeln bis Anfang April fest. Gelockert wird nur bei den Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte und den Obergrenzen für Veranstaltungen.

  • Hessen: "Mit einer Übergangsphase bleiben wir besonnen und handlungsfähig", erklärte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) die Entscheidung, die bestehende Corona-Verordnung bis zum 2. April zu verlängern. Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte und Kapazitätsbeschränkungen für Veranstaltungen und in Diskotheken werden jedoch aufgehoben.

  • Mecklenburg-Vorpommern: "Die Pandemie lässt sich nicht per Gesetz beenden", so die Gesundheitsministerin Stefanie Drese (SPD) im NDR Nordmagazin. Auch Mecklenburg-Vorpommern werde daher die Maskenpflicht sowie die G-Regeln bis zum 2. April verlängern.

  • Niedersachsen: Auch in Niedersachsen werden die bestehenden Corona-Regeln bis zum 2. April gelten. Allerdings sei geplant, Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte und Kapazitätsbeschränkungen bei Veranstaltungen aufzuheben.

  • Nordrhein-Westfalen: Nordrhein-Westfalen verlängert ebenfalls die aktuellen Corona-Regeln bis Anfang April.

  • Rheinland-Pfalz: Auch in Rheinland-Pfalz bleiben die aktuellen Corona-Maßnahmen bestehen. Allerdings entfallen ab Sonntag (20. März) Abstandsgebote, Kapazitäts- und Kontaktbeschränkungen.

  • Saarland: Die saarländische Landesregierung hat die aktuelle Corona-Verordnung vorerst bis zum 31. März verlängert.

  • Sachsen-Anhalt: Auch in Sachsen-Anhalt werden die Corona-Regeln vorerst nicht gelockert, stattdessen werden diese bis zum 2. April aufrechterhalten.

  • Sachsen: Zwar fallen Kontaktbeschränkungen, Kapazitätsgrenzen bei Veranstaltungen und die 3G-Regel im ÖPNV, jedoch bleiben die anderen Corona-Regeln bis zum 2. April bestehen.

  • Schleswig-Holstein: Entgegen dem Vorgehen der meisten Bundesländer will Schleswig-Holstein beinahe alle Corona-Regeln abschaffen. "Wie angekündigt werden wir im Einklang mit den geplanten Bundesregeln viele grundrechtseinschränkende Maßnahmen ab diesem Wochenende aufheben", so Ministerpräsident Daniel Günther (CDU). Bedeutet: Zugangs- und Kapazitätsbeschränkungen entfallen weitgehend, Masken- und Testpflicht bleibt weiter bestehen.

  • Thüringen: Auch Thüringen macht von der Übergangsfrist Gebrauch und verlängert die aktuelle Corona-Verordnung bis zum 2. April.

Darf man nach der Corona-Impfung Sport machen oder Alkohol trinken? Mehr dazu erfahrt ihr im Video:

JW Video Platzhalter
Zustimmen & weiterlesen
Um diese Story zu erzählen, hat unsere Redaktion ein Video ausgewählt, das an dieser Stelle den Artikel ergänzt.

Für das Abspielen des Videos nutzen wir den JW Player der Firma Longtail Ad Solutions, Inc.. Weitere Informationen zum JW Player findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bevor wir das Video anzeigen, benötigen wir Deine Einwilligung. Die Einwilligung kannst Du jederzeit widerrufen, z.B. in unserem Datenschutzmanager.

Weitere Informationen dazu in unserer Datenschutzerklärung.

*Affiliate-Link

Artikelbild und Social Media: IMAGO / Addictive Stock