Body Positivity

Dellen am Po? Diese Frau zeigt, wieso das ganz normal ist!

Louise Aubery ist macht viel Sport, isst gesund und hat Dellen am Po - wie so ziemlich jede Frau! Wie sich die erfrischend ehrliche Fitness-Bloggerin auf Instagram für Body Positivity einsetzt und damit zum Vorbild für uns alle wird.

JW Video Platzhalter
Zustimmen & weiterlesen
Um diese Story zu erzählen, hat unsere Redaktion ein Video ausgewählt, das an dieser Stelle den Artikel ergänzt.

Für das Abspielen des Videos nutzen wir den JW Player der Firma Longtail Ad Solutions, Inc.. Weitere Informationen zum JW Player findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bevor wir das Video anzeigen, benötigen wir Deine Einwilligung. Die Einwilligung kannst Du jederzeit widerrufen, z.B. in unserem Datenschutzmanager.

Weitere Informationen dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Für das perfekte Foto gilt oft: Bauch rein, Brust raus. Man könnte meinen, dass das Anspannen von Muskeln ein genereller Geheimtipp für schöne Bilder ist – schließlich wirkt alles straffer, flacher, in Form. Männer zeigen Bizeps und Sixpack. Frauen ziehen den Bauch ein und spannen den Po an. Fehler!

Es gibt einen Körperteil, der angespannt plötzlich gar nicht mehr so perfekt aussieht. Es ist das Hinterteil! Hand aufs Herz – wer hat sich nicht schon einmal vor dem Spiegel dabei ertappt, seinen Allerwertesten zu begutachten? Und der ist in natürlicher Form meist deutlich schöner, als wenn man die Muskeln anspannt. Dann kommen urplötzlich kleine und große Dellen zum Vorschein, die umringt von Dehnungsstreifen und Falten eine eigene Landschaft bilden. Schön! Oder?

Die Antwort ist: Ja, auch diese kleinen und großen Makel sind schön! Und zwar weil sie fast jede Frau besitzt und sie zur Weiblichkeit nun einmal dazugehören. Denn Frauen können noch so viel trainieren, peelen und Salat essen. Das Bindegewebe ist und bleibt von Natur aus anders als bei Männern (denen die "Makel" übrigens meist nicht einmal auffallen). Deswegen sind Cellulite und Orangenhaut auch etwas ganz Normales.

Unbedingt anschauen: Glitter-Stretchmarks: Wie aus Dehnungsstreifen und Cellulite Kunst wurde

Louise Aubery hat sich zur Aufgabe gemacht, die Schönheit der Makel zum Vorschein zu bringen – und mit den Illusionen der Social-Media-Welt aufzuräumen

"Ja, ich trainiere. Ja, ich esse gesund. Nein, ich habe keinen perfekten Körper."

Eins ihrer erfrischend ehrlichen Bilder sorgt nun für Begeisterung über die britischen Grenzen hinaus: Louise teilt zwei Fotos von sich im Badeanzug. Auf dem einen sieht man einen Po, wie ihn sich viele Frauen wünschen – glatt, rund, voll. Daneben sieht man dieselbe Aufnahme – mit Dellen und Dehnungsstreifen.

Lediglich die Pose wurde verändert. Darunter schreibt die Bloggerin:

„Ja, ich trainiere. Ja, ich esse gesund. Nein, ich habe keinen perfekten Körper. Und weißt du, warum nicht? Weil ich aufgehört habe, danach zu streben. Als ich anfing zu trainieren, hatte ich diese verrückten Vorstellungen, wie mein Körper sein würde. Endlich würde ich eine „Thigh Gap“ haben, einen flachen Bauch, keine Cellulite mehr! Denn das ist, wie ein gesunder Körper auszusehen hat. Weil Leute dich glauben lassen, es sei normal. Und weißt du was? Das ist normal. Ja, ich habe immer noch Fett an meinem Bauch. Ja, ich habe immer noch Cellulite. Und ja, ich bin gesund. Vergiss nie: Dein Körper ist NICHT dein Feind.“

Auf Instagram berichtet die Fitness-Bloggerin nicht nur von ihren Workouts, sondern deckt auch die größten Körper- und Diät-Irrtümer auf. Und zeigt zum Beispiel, dass ein Salat gut und gerne genauso viele Kalorien haben kann wie ein Burger:

Immer wieder verdeutlicht die junge Frau, welchen falschen Eindruck Fotos machen können - je nachdem, in welchem Licht, Stil oder welcher Pose sie aufgenommen werden:

Louise Aubery spricht unzähligen Frauen aus der Seele. Mit ihren Bildern schafft sie es, in der Instagram-Welt hervorzustechen – herrlich unperfekt, dafür realistisch. Dafür sagen wir: Danke!

Mehr zu diesem Thema lesen: