Betrug erkennenEbay Kleinanzeigen: 5 Tipps gegen Betrug, die du kennen solltest

Immer wieder wird von Betrug auf Ebay Kleinanzeigen berichtet. Mittlerweile gibt die Plattform selbst Tipps, wie du dich schützen kannst. Wir verraten, wie du eine Betrugsmasche sofort erkennst.

Ebay Kleinanzeigen bezeichnet sich selbst als den "Anzeigenteil" einer Tageszeitung - nur eben online. Das Problem: Der Anbieter stellt lediglich die Plattform zur Verfügung. Was genau zwischen Verkäufer und Käufer passiert, wissen nur ebendiese Parteien. Anders als bei Online-Shops existieren also weder über die Seite abgesicherte Zahlungsweisen, noch Käuferschutz. Eine Garantie, dass dein Produkt tatsächlich bei dir ankommt - und überhaupt existiert - gibt es nicht. 

Aus diesem Grund wird immer wieder von Betrugsfällen berichtet. Über täuschend echte Anzeigen versuchen Betrüger, an das Geld potenzieller Käufer zu gelangen. Daraufhin verschwindet beispielsweise die Anzeige - und das Profil des Anbieters gleich mit. Die wahr Identität der Betrüger herauszufinden, ist nur schwer möglich, denn für die Anmeldung sind keine persönlichen Daten notwendig. 

Fast jeder hat in seinem Bekanntenkreis bereits von einem Betrug auf Internetplattformen gehört. Das Tückische: Die Betrugsmaschen werden immer raffinierter, so dass es auch erfahrene Online-Shopper darauf hineinfallen können. Jetzt hat Ebay Kleinanzeigen selbst Sicherheitshinweise veröffentlicht. An denen können sich Kunden orientieren, um ihren Handel so sicher wie möglich zu gestalten - und sich vor Betrug zu schützen. 

Betrüger auf Ebay Kleinanzeigen: Dreiecksbetrug kann jeden treffen

 

5 Tipps, wie du dich vor Ebay-Kleinanzeigen-Betrug schützt

1. Abholung statt Versand

Beschränke deine Suche zunächst auf deine Umgebung. Dann kannst du die Ware persönlich abholen und sogar eventuelle Mängel direkt feststellen. Bezahle nur vor Ort. Nur wenn es nicht anders geht, entscheide dich für den Versand. 

2. Überlege dir gut, ob du im Voraus bezahlen willst

Wird ein Artikel versendet, stehen Käufer und Verkäufer vor einem Problem: Beide wollen Sicherheit und möglichst eine Vorauszahlung oder Versandbestätigung. Versuche, Zahlungen über Paypal und mit entsprechendem Käuferschutz abzuwickeln, so dass du dein Geld notfalls zurückfordern kannst. 

PayPal ändert den Käuferschutz - was du jetzt wissen solltest

3. Achte auf Telefonnummer und Adresse

Frage den Verkäufer nach einer Telefonnummer. Persönlich könnt ihr am besten alle Details um den Verkaufsablauf besprechen. Weigert sich der Verkäufer, persönliche Daten herauszugeben, könnte das ein Hinweis auf Betrug sein. Bleibe skeptisch.

Ein weiterer Tipp gegen Betrug ist es, den angegebenen Anzeigeort mit der Verkaufsadresse abzustimmen. Wenn der Verkäufer dir eine Adresse in einem ganz anderen Gebiet, als dem, in dem du gesucht hast, durchgibt, könnte es sich um einen Betrug handeln. Dann wird die Anzeige in möglichst vielen Gebieten geschaltet.

4. Anzeige speichern und für den Betrugsfall absichern

Das Profil und Anzeigen bei Ebay Kleinanzeigen lassen sich leicht löschen. Deswegen mache immer Screenshots von der Anzeige, allen Details zum Verkäufer und dem Nachrichtenverlauf. Bei Elektronikgeräten oder teurer Ware bestehe auf eine Kopie des Kaufbelegs! 

5. Stelle dir diese Fragen

Das Angebot ist zu gut um wahr zu sein? Der Preis liegt deutlich unter Vergleichsangeboten? Der Verkäufer wirkt unprofessionell? Bietet eine Privatperson eine hohe Stückzahl an Ware an? Ist die Anzeige mehrfach in verschiedenen Orten zu finden? Oder die Fotos sehen gar zu professionell aus, um echt sein zu können? Vertraue deinem Gefühl. Eine gesunde Skepsis schadet nicht. Bei wichtigen Käufen lasse auch noch eine dritte Person die Anzeige als seriös beurteilen oder nimm sie zum Abholort mit. 

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