Erotische Liebesgeschichte

Eine heiße Überraschung zu Ostern

Anne hatte sich Ostern anders vorgestellt, doch manchmal wartet das Glück direkt vor der Haustür.

Ein verliebtes heterosexuelles Paar Kameraaufnahme von unten lächeln sich an und umarmen sich. Über ihnen ein rosa blühender Baum.
Foto: Studio4/iStock
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Südtirol, Rom oder die Toskana – ich mag eigentlich schon gar nicht mehr darüber nachdenken, welcher schöne Kurztrip mir in diesem Frühjahr leider durch die Lappen geht. Und zusätzlich will mein lieber Ehemann unbedingt die Feiertage nutzen, um endlich den Gartenzaun zu erneuern.

„Anne, wir machen es uns Ostern hier richtig schön. Und im Sommer fliegen wir ganz bestimmt wieder weg“, vertröstet sie Tom.

„Ich weiß ja, dass es sein muss, aber sag mir bitte, dass wir neben dem Baumarkt auch noch Platz für ein bisschen Romantik einplanen.“

Und an diesem Karfreitagsmorgen hat Tom offenbar wirklich andere Pläne...

„Heute keine Holzlasuren und Schrauben“, verkündet er feierlich und stellt demonstrativ den Werkzeugkoffer zurück in die Abstellkammer. „Wir machen eine schöne lange Radtour. Mit Picknick.“

Anne hebt skeptisch eine Augenbraue. „Mit Picknick?“

„Mit allem, was dazugehört“, sagt er geheimnisvoll und zwinkert.

„Oh mein Gott, Tom… ist das wunderschön!“

Eine Stunde später radeln sie durch ein stilles Waldgebiet. Zwischen den Bäumen blitzen Sonnenstrahlen hindurch, Vögel zwitschern, die Luft riecht nach feuchter Erde und den ersten Frühlingsblüten. Anne spürt, wie ihre schlechte Laune langsam schmilzt.

„Also gut“, ruft sie lachend nach vorne, „wo geht’s hin?“

„Überraschung!“, antwortet Tom, ohne sich umzudrehen.

Kurz darauf hält er an. „Hier entlang.“

Sie schieben die Räder einen schmalen Pfad hinunter – und stehen plötzlich vor einem kleinen See, versteckt zwischen hohen Bäumen. Das Wasser schimmert blaugrün, am Ufer steht ein alter Holzsteg.

„Oh mein Gott, Tom… ist das wunderschön!“

Anne läuft voraus, das Holz knarzt unter ihren Füßen. Sie breitet die Arme aus, atmet tief ein.

„Frohe Ostern, meine Liebe“, sagt Tom leise hinter ihr.

Eine Weile stehen sie einfach nebeneinander und genießen die Stille. Dann beginnt Tom plötzlich, sich auszuziehen.

Anne dreht sich irritiert um. „Was machst du da?“

Er lächelt schelmisch. „Die Wassertemperatur testen.“

„Du bist verrückt! Es ist April!“

Doch da steht er bereits nackt vor ihr, seine Haut hell im Sonnenlicht. Ohne zu zögern läuft er zum Ende des Stegs und springt kopfüber ins Wasser.

„Tom!“, ruft Anne lachend – und schaut sich instinktiv um.

Niemand. Absolute Stille.

Langsam zieht sie ihr leichtes Frühlingskleid über den Kopf. Der Wind streicht über ihre nackte Haut. Ein prickelndes Gefühl breitet sich in ihr aus. Sie löst BH und Slip, legt alles ordentlich auf den Steg.

„Wenn ich mir eine Erkältung hole, bist du schuld!“, ruft sie und steigt vorsichtig ins Wasser.

„Komm her“, antwortet Tom mit dunkler Stimme.

Es ist kalt – aber nicht unerträglich. Schnell schwimmt sie zu ihm. Sein Blick ist intensiv, fast hungrig.

Er zieht sie an sich, ihre Körper gleiten im Wasser aneinander vorbei. Seine Hände wandern über ihren Rücken, ihre Hüften, ihre Schenkel.

„Du bist wunderschön“, murmelt er und küsst sie.

Anne schlingt die Beine um ihn, damit sie nicht untergeht. Das Wasser trägt sie, ihre Bewegungen sind weich, fast schwerelos. Ihre Lippen finden sich wieder und wieder.

„Ich hätte nicht gedacht, dass du so eine Osterüberraschung planst“, haucht sie.

„Ich wollte dich daran erinnern, dass wir unser schönstes Reiseziel immer dabeihaben.“

„Und das wäre?“

Er streicht über ihre Taille, seine Finger gleiten tiefer. „Uns.“

Ein leiser Schauer läuft über ihren Körper.

Sie löst sich kurz von ihm, dreht sich auf den Rücken. Das Wasser trägt sie sanft, ihre Brüste ragen aus der Oberfläche, kleine Tropfen glitzern in der Sonne.

Tom atmet hörbar ein.

„Du machst mich wahnsinnig“, sagt er heiser.

Mit kräftigen Zügen ist er bei ihr, zieht sie näher, seine Lippen wandern über ihren Hals, über ihre Schultern. Seine Hände sind forsch, aber zärtlich zugleich.

„Komm zum Steg“, flüstert er.

„Das nenne ich mal ein Osterfeuer“

Sie schwimmen zurück, stehen bald wieder im flacheren Bereich. Das Wasser reicht ihnen bis zur Hüfte.

Tom hebt sie plötzlich an – Anne stößt einen überraschten Laut aus und lacht. Instinktiv schließt sie ihre Beine um seine Hüfte. Ihre Körper pressen sich eng aneinander.

„Tom…“, haucht sie warnend, aber ihre Stimme verrät pures Verlangen.

Er küsst sie tief, seine Hände stützen sie, während sie sich an ihn schmiegt. Eine langsame, kraftvolle Bewegung – und sie spürt ihn intensiv, warm und fordernd.

Das Wasser schwappt gegen ihre Körper, jeder Stoß erzeugt kleine Wellen, die gegen den Steg schlagen.

Anne wirft den Kopf in den Nacken, ihre Finger graben sich in seine Schultern. „Nicht aufhören…“

„Das hatte ich nicht vor“, antwortet er mit einem Lächeln, das sie mehr spürt als sieht.

Seine Bewegungen werden rhythmischer. Das kalte Wasser bildet einen aufregenden Kontrast zu der Hitze zwischen ihnen. Jeder Atemzug vermischt sich mit dem des anderen.

„Du fühlst dich unglaublich an“, keucht Tom.

Anne beugt sich vor, küsst seinen Hals, seine Lippen, beißt spielerisch hinein. „Dann zeig es mir.“

Er wird fester, schneller. Das Wasser platscht lauter, als würde der See selbst ihr Geheimnis feiern.

Sie spürt, wie sich in ihr alles zusammenzieht, wie Wellen durch ihren Körper rollen – stärker, intensiver. Ihr Stöhnen verliert sich im Rascheln der Bäume.

„Tom… ich…“

Er vergräbt sein Gesicht in ihrem Haar. „Ich auch…“

Mit einem letzten tiefen Stoß bebt er auf. Anne klammert sich an ihn, spürt, wie sie gemeinsam in diesem Moment versinken – nicht nur körperlich, sondern ganz und gar.

Langsam lässt er sie wieder auf die Füße sinken. Sie bleiben noch eng umschlungen im Wasser stehen, ihre Stirnen aneinander gelehnt.

„Das nenne ich mal ein Osterfeuer“, flüstert er atemlos.

Anne lacht leise. „Und ganz ohne Osterhase.“

„Wer sagt das?“, murmelt er verschmitzt und deutet mit dem Kinn auf den Picknickkorb.

Sie steigen aus dem Wasser und legen sich kaum bekleidet auf den Steg. Die Sonne trocknet ihre Haut, wärmt ihre Körper.

Tom öffnet den Korb. „Ich präsentiere: Käse, frisches Baguette, Erdbeeren… und natürlich Prosecco und Schokohasen.“

„Du bist unmöglich“, sagt Anne, während sie sich auf einen Ellbogen stützt. „Aber ich liebe dich.“

„Ich dich auch.“

Sie stoßen an, trinken, lachen. Ihre Finger berühren sich immer wieder beiläufig, als könnten sie es nicht lassen.

Nach dem Picknick ziehen sie sich langsam wieder vollständig an. Anne ordnet ihr Haar, Tom schließt sein Hemd – allerdings mit einem zufriedenen Grinsen im Gesicht.

Als sie den Waldweg entlangradeln, lehnt Anne sich kurz zu ihm.

„Nächstes Jahr vielleicht Toskana?“ lächelt Tom.

„Vielleicht. Aber so ein versteckter See hat auch seine Reize“, zwinkert Anne.

„Solange du dir weiter so kreative Osterüberraschungen ausdenkst, bleibe ich vielleicht doch ganz gern hier.“

Und während die Frühlingssonne durch die Bäume fällt, wissen beide: Manchmal liegt das größte Abenteuer näher, als man denkt.

Hinweis

Diese erotische Geschichte wurde von einer Wunderweib-Redakteurin mit Unterstützung von K.I. geschrieben.