Extremer Wetterwechsel mit Temperatur-Turbulenzen: So krass werden die nächsten Tage!
Nach milden Herbsttagen steht Deutschland ein abrupter Wetterumschwung bevor – Meteorologen warnen vor einem Kaltlufteinbruch mit möglichen Schneefällen und stark schwankenden Temperaturen.
Das Wetter wird wechselhaft! In den kommenden Tagen solltest du sowohl deine Winterjacke als auch ein dünneres Jäckchen parat haben, denn zuerst soll es nochmal warm werden, bevor dann in einigen Regionen der Wintereinbruch droht. Meteorologen erklären den Wetterwechsel so.
Rekordtemperaturen erwartet: „Saharaluft kommt zu uns“
Eigentlich liegt die Durchschnittstemperatur im November bei 4 Grad. Doch jetzt wird es noch einmal so richtig warm! „Vom Atlantik bis nach Skandinavien erstreckt sich eine riesige Tiefdruckzone, die dafür sorgt, dass warme Luft aus Südwest zu uns befördert wird“, erklären die Meteorologen von wetter.com. Vor allem am Donnerstag (13. November) und Freitag (14. November) soll es zu Rekordtemperaturen kommen. Am Nordrand der westlichen Mittelgebirge und im Breisgau wurden am Mittwoch bereits 18 Grad gemessen. Doch es wird noch wärmer: „Saharaluft kommt zu uns, es wird richtig warm“, sagt Diplom-Meteorologe Dominik Jung gegenüber t-online. Bis zu 22 Grad sollen in einigen Regionen möglich sein. Laut Jung erinnere dieses Wetter eher an Mai, als an November. „Da werden örtlich Rekorde fallen“, ist sich der Experte sicher.
Wetterwechsel: Am Wochenende wird es kalt
Am Wochenende steht Deutschland ein markanter Wetterumschwung bevor: Kalte Polarluft strömt aus dem Norden ein und sorgt für einen deutlichen Temperaturrückgang. Laut dem ICON-Modell des Deutschen Wetterdienstes sollen die Werte am Samstagmorgen in der Osthälfte teils unter fünf Grad fallen. In der Nacht zu Sonntag könnte es dann sogar schneien – besonders im Nordosten nähern sich die Temperaturen laut Prognosen dem Gefrierpunkt. Betroffen sein sollen vor allem die norddeutschen Mittelgebirge wie der Harz.
In der kommenden Woche droht dann flächendeckender Frost, der sich bis in den Süden ausbreitet. Es werden Werte um null Grad erwartet. Jung warnt vor einem möglichen Wintereinbruch in Deutschland: „In den deutschen Mittelgebirgen ab 500 bis 600 Meter sind fünf bis zehn Zentimeter Schnee möglich.“
Sicher ist das allerdings nicht: „Der genaue Vorstoß der polaren Luftmassen ist noch nicht ganz sicher.“ Ob Deutschland also tatsächlich längerfristig unter dem Einfluss der Kaltluft bleibt und sich eine stabile Winterlage einstellt, sei derzeit schwer abzuschätzen. Da Wettermodelle bei langfristigen Prognosen an Genauigkeit verlieren, bleibe die Entwicklung offen. Sicher sei laut Jung jedoch eines: „Es wird ein wahrer Ritt auf einer Achterbahn. Rauf, dann wieder steil runter. Ein krasser Wetterwechsel.“







