324,90 Euro von der AOK? Hinter dieser E-Mail steckt eine fiese Betrugsmasche
324,90 Euro zurückerstattet bekommen? Genau mit diesem Versprechen versuchen Betrüger derzeit, an sensible Daten zu gelangen. So erkennst du die gefälschte AOK-Mail und schützt dich vor der Masche.
Betrüger lassen sich immer wieder neue Maschen einfallen, um an persönliche Daten zu gelangen. Aktuell verschicken sie gefälschte E-Mails im Namen der AOK, die mit einer angeblichen Rückerstattung locken. Darauf macht das Online-Portal Mimikama aufmerksam.
In der E-Mail wird den Kund*innen eine Rückerstattung in Höhe von 324,90 Euro in Aussicht gestellt. Einen Grund für die angebliche Zahlung nennen die Betrüger jedoch nicht.
Ziel der Mail ist es, dass Empfänger*innen auf den Button „Zahlung erhalten“ klicken. So wollen die Kriminellen persönliche Daten, Bankdaten oder andere sensible Informationen abgreifen.
Daran erkennst du die gefälschte AOK-Mail
Es gibt mehrere Hinweise darauf, dass es sich bei der E-Mail um einen Betrugsversuch handelt.
Zunächst beginnt die Nachricht mit der unpersönlichen Anrede „Sehr geehrte Damen und Herren“. Deine Krankenkasse kennt deinen Namen und würde dich in der Regel persönlich anschreiben.
Außerdem nennt die E-Mail keinen Grund für die angebliche Rückerstattung. Handelt es sich um eine berechtigte Erstattung, würde die Krankenkasse in der Regel erklären, warum dir Geld zusteht.
Auch der Begriff „Transaktionsmanagementsystem“ wirkt untypisch und wenig glaubwürdig. Ebenso auffällig ist die Aufforderung, über den Button „Zahlung erhalten“ aktiv zu werden. Krankenkassen fordern ihre Versicherten stattdessen normalerweise dazu auf, sich direkt über die offizielle Website oder die App einzuloggen.
Das solltest du jetzt tun
Hast du eine solche E-Mail erhalten, solltest du folgendermaßen vorgehen:
Klicke nicht auf den Button „Zahlung erhalten“.
Gib keine persönlichen Daten, Versicherungsdaten, Bankdaten oder Login-Daten ein.
Prüfe mögliche Erstattungen ausschließlich über die offizielle AOK-Website oder die App.
Leite die E-Mail an die AOK weiter.
Markiere die Nachricht als Spam beziehungsweise Phishing und lösche sie anschließend.
Wer bei unerwarteten Rückerstattungen oder Zahlungsversprechen misstrauisch bleibt, schützt sich am besten vor Phishing. Im Zweifel gilt: Prüfe die Informationen immer direkt über die offiziellen Kontaktwege deiner Krankenkasse und nicht über Links in einer E-Mail.







