Fiese Betrugsmasche mit deinem Seelenverwandten! Vorsicht vor der Hint.App
Hinter scheinbar harmlosen Angeboten wie „Seelenverwandten-Skizzen“ stecken oft teure Abo-Abzocken. So erkennst du die Masche – und das kannst du jetzt tun!
Aktuell kursieren wieder vermehrt Betrugsmaschen. Nicht nur Telefonabzocker oder falsche Sparkassen-Mails fluten gerade unsere Smartphones, auch kommt es gerade häufig dazu, dass Betrüger*innen versuchen mit scheinbar harmlosen Mini-Beträgen an unser Geld zu kommen. Momentan häufen sich Berichte über dubiose Werbeanzeigen auf Plattformen wie YouTube oder TikTok. Was harmlos aussieht, kann schnell richtig teuer werden!
So funktioniert die perfide Masche mit dem Seelenverwandten
Alles beginnt mit einer verlockenden Anzeige in den sozialen Medien. Versprochen wird eine günstige Leistung – zum Beispiel eine „Seelenverwandten-Skizze“ für nur 50 Cent, etwa von Anbietern wie „Hint.App“. Klingt spannend und kostet ja fast nichts … oder?
So läuft es ab:
Du klickst auf die Werbung und landest auf einer externen Webseite.
Dort bestellst du die angebotene Leistung.
Bezahlt wird bequem per PayPal – nur 50 Cent.
Zunächst wirkt alles völlig unauffällig. Doch dann folgt die böse Überraschung:
Die versprochene Leistung wird gar nicht erbracht.
Stattdessen tauchen weitere Abbuchungen auf deinem PayPal-Konto auf.
Viele Betroffene bemerken diese erst Wochen später.
Und: Ein Antrag auf Käuferschutz bei PayPal wird häufig abgelehnt.
Noch schlimmer: Post vom Inkasso!
Nach einiger Zeit wird es richtig unangenehm. Denn plötzlich flattert ein Schreiben eines Inkassounternehmens ins Haus.
Darin heißt es:
Es bestünden offene Forderungen.
Zusätzlich werden hohe Mahn- und Inkassogebühren verlangt.
Teilweise wird massiver Zahlungsdruck aufgebaut.
Die Anbieter behaupten dann oft, man habe einem kostenpflichtigen Abo oder einer Zahlungspflicht zugestimmt – versteckt im Kleingedruckten.
Daran erkennst du die Kostenfalle
Achte auf diese Warnsignale:
Extrem günstige Einstiegsangebote (z. B. 50 Cent)
Esoterische oder emotional aufgeladene Leistungen wie „Seelenverwandten-Skizzen“
Aggressive Werbung über Social Media
Unklare oder versteckte Vertragsbedingungen
Fehlende oder nicht erbrachte Leistung
Unerwartete Folgeabbuchungen
Wenn mehrere dieser Punkte zutreffen, solltest du hellhörig werden!
Was du jetzt tun solltest
1. PayPal-Zahlungen prüfen und widersprechen: Kontrolliere dein Konto genau. Auch wenn ein Antrag zunächst abgelehnt wird, kannst du auf eine erneute Prüfung bestehen – vor allem, wenn rechtliche Zweifel bestehen.
2. Zahlungsvereinbarungen checken: Schau in deinem PayPal-Konto nach, ob aktive Abbuchungsvereinbarungen oder Abos hinterlegt sind – und widerrufe sie sofort.
3. Inkasso-Forderung nicht ungeprüft zahlen: Nicht jede Forderung ist automatisch berechtigt! Lass das Schreiben im Zweifel rechtlich prüfen, bevor du Geld überweist.
4. Beweise sichern: Speichere Screenshots der Werbung, der Webseite, Zahlungsbelege und alle E-Mails oder Nachrichten.
5. Fristen beachten: Reagiere rechtzeitig auf Schreiben, um zusätzliche Kosten oder rechtliche Nachteile zu vermeiden.








