Sparkassen-Betrug mit neuem Trick: Darum fallen selbst schlaue Menschen darauf herein
Wer ein Sparkassen-Konto hat, sollte jetzt besonders aufmerksam sein. Denn Betrüger verschicken derzeit täuschend echte Phishing-Mails. Wir verraten dir, wie du die Mail erkennst.
Schon wieder eine neue Betrugsmasche! Erst vor wenigen Wochen hatte die Verbraucherzentrale vor einer neuen Phishing-Mail im Namen der Sparkasse gewarnt. Nun versuchen es Betrüger mit einem neuen Trick: Sie verschicken E-Mails im Namen der Sparkassenverwaltung und fordern Kund*innen dazu auf, ihre Registrierungsdaten aufgrund angeblicher gesetzlicher Vorgaben und neuer Sicherheitsanforderungen zu bestätigen.
So erkennst du die Phishing-Mail
Die Betrüger-Mail wirkt auf den ersten Blick täuschend echt. Doch der Link hinter dem roten Button führt auf eine gefälschte Website, auf der Betrüger deine persönlichen Daten und Zugangsdaten abgreifen wollen.
An diesen Punkten kannst du die Phishing-Mail erkennen:
Zeitdruck: Die Betrüger behaupten, dein Online-Banking-Zugang werde innerhalb von 24 Stunden gesperrt, wenn du deine Daten nicht bestätigst. Banken setzen ihre Kund*innen nicht auf diese Weise unter Druck.
Unseriöse Absenderadresse: Banken verwenden offizielle E-Mail-Adressen. In diesem Fall nutzen die Betrüger laut Berliner Zeitung die Domain „ashoj.com“.
Unpersönliche Anrede: Die E-Mail beginnt mit „Liebe Kundschaft“. Banken sprechen ihre Kund*innen in der Regel mit ihrem Namen an.
Link in der E-Mail: Sei grundsätzlich vorsichtig, wenn dich eine E-Mail über einen Link zum Login oder zur Eingabe persönlicher Daten auffordert. Seriöse Banken verschicken solche Links normalerweise nicht.
Rechtschreib- und Grammatikfehler: Viele Phishing-Mails enthalten sprachliche Fehler. Zwar können auch seriösen Unternehmen Fehler unterlaufen, bei Banken ist das jedoch eher die Ausnahme.

Das solltest du jetzt tun
Hast du eine solche E-Mail erhalten, markiere sie als Spam und lösche sie anschließend. Außerdem kannst du sie an warnung@sparkasse.de weiterleiten. Das Sicherheitsteam der Sparkasse prüft die Nachricht und kann so andere Kund*innen vor der Betrugsmasche warnen.
Klicke niemals auf Links in einer verdächtigen E-Mail. Möchtest du dein Konto überprüfen, öffne stattdessen deine Banking-App oder gib die Internetadresse deiner Bank selbst in den Browser ein.
Außerdem gilt: Gib niemals Transaktionen frei, die du nicht selbst veranlasst hast.
Falls du bereits auf die Phishing-Mail hereingefallen bist, informiere sofort deine Sparkasse, lasse deinen Online-Banking-Zugang sperren und überprüfe deine Konten auf ungewöhnliche oder nicht autorisierte Abbuchungen. Je schneller du reagierst, desto größer ist die Chance, einen finanziellen Schaden zu verhindern.







