FESTÁVOLO nach „Die Höhle der Löwen“: Das wurde aus dem Design-Grilltisch
Ein entspannter Grillabend mit Freunden, bei dem niemand am Grill stehen muss? FESTÁVOLO holt den Grill direkt an den Tisch – für einen stolzen Preis.
Zum Finale der 19. Staffel wird aus der „Höhle der Löwen“ plötzlich ein gemeinsames Grill-Erlebnis: Nils Dethloff (45) aus Heide bringt mit FESTÁVOLO einen Design-Grilltisch auf die Bühne, an dem jeder direkt am Platz grillt. Aus der klassischen Investorenrunde wird damit fast schon ein kleiner Abend unter Freunden – nur eben mit fünf Löwen und der Frage, ob aus einem hochpreisigen Premiumprodukt ein echter Markt werden kann.
Grillen am Tisch statt am Rand
Die Idee ist so simpel wie ungewöhnlich: Ein Tisch mit integrierter Grilleinheit, an dem die Gäste nicht nur sitzen, sondern selbst zu Mitgrillern werden. Gasgrill, Backofen und Kochfläche sind eingebaut, sodass gemeinsames Kochen draußen zum sozialen Event wird. Der Reiz liegt dabei nicht nur im Essen, sondern im Erlebnis: Niemand steht mehr am Grill und verpasst die Gespräche am Tisch.
Nils Dethloff erzählt in der Höhle eine bewegende Geschichte. Zwei Jahrzehnte verbrachte er beruflich in Russland, baute dort einen Holzverarbeitungsbetrieb auf und verlor durch die EU-Sanktionen infolge des Ukraine-Krieges seine wirtschaftliche Grundlage. Für ihn ist FESTÁVOLO deshalb mehr als ein Möbelstück. Er beschreibt den Grilltisch als sein „fünftes Kind“, in das er bereits rund eine Million Euro investiert hat. Sein Angebot an die Löwen: 500.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile.
Begeisterung am Grill, Zweifel beim Geschäftsmodell
Die Löwen zeigen sich beeindruckt von der hochwertigen Verarbeitung und vom Konzept. Ralf Dümmel ist begeistert, endlich selbst am Tisch sitzen und gemeinsam mit den Gästen grillen zu können, statt abseits im Garten zu stehen. Frank Thelen muss ebenfalls anerkennen, wie gut Design und Grillfunktion zusammenpassen, auch der Geschmack beim Test überzeugt.
Trotzdem bleibt die große Frage: Wie groß ist der Markt für ein so erklärungsbedürftiges Premiumprodukt? Die Preise sind schließlich happig. Ein Tisch kostet knapp 8.000 Euro, je nach Material und Größe. Das macht FESTÁVOLO zu einem Produkt für eine sehr spezielle Zielgruppe. Genau daran stoßen sich die Löwen, auch wenn sie die Idee und die Vision grundsätzlich respektieren.
Käufer ja, Investor nein
Interessant ist: Mehrere Löwen wollen den Tisch sofort kaufen. Carsten Maschmeyer bestellt direkt in der Höhle einen Tisch für sechs Personen, will sich aber nicht beteiligen. Janna Ensthaler schließt sich an und kauft ebenfalls, steigt als Investorin aber aus. Auch Ralf ist zwar begeistert, sieht sich bei einem so großen und hochpreisigen Tisch aber nicht als den passenden Partner. Frank verabschiedet sich lobend, betont aber, dass er Nils bei dieser Idee nicht wirklich helfen könne.
Judith Williams bleibt am Ende als letzte im Spiel, fühlt sich in diesem Produktfeld jedoch nicht wohl genug, um einzusteigen. So gibt es trotz vieler Komplimente und echter Kaufbereitschaft keinen Deal.
FESTÁVOLO heute
Auch ohne Investment läuft FESTÁVOLO weiter. Die Grilltische sind weiterhin online zu kaufen, ebenso die passenden Stühle und Blumenkästen. Verschiedene Designs und Größen stehen zur Auswahl, preislich geht es bei 2.490 Euro los; das teuerste Modell liegt bei 7.990 Euro.










