SternschnuppenGeminiden: Alle Infos zum großen Sternschnuppen-Regen im Dezember

Im Dezember erwarten uns die Geminiden - einer der größten Sternschnuppenschauer des gesamten Jahres. Wann du sie am besten beobachten kannst. 

Inhalt
  1. Geminiden: Wann du sie sehen kannst
  2. Das Geminiden-Maximum 2020
  3. So kannst du die Geminiden am besten beobachten

Sternschnuppen können wir theoretisch das ganze Jahr beobachten, doch die Geminiden im Dezember sind ein wahres Highlight. Es sind nämlich nicht nur viele Sternschnuppen, sie leuchten auch noch besonders hell. Wir verraten dir, wann du deinen Blick gen Himmel richten solltest. 

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Geminiden: Wann du sie sehen kannst

Bereits ab dem 6. Dezember sind die Geminiden aktiv. Ihr Maximum erreichen sie normalerweise immer rund um die Monatsmitte. Dann können weit über 100 Sternschnuppen pro Stunde am Himmel beobachten. Letzte einzelne Sternschnuppen können noch bis einige Tage danach beobachtet werden. In der Regel kannst du sie noch bis zum 16. Dezember erhaschen. 

Ursprung der Geminiden, die im Prinzip leuchtende Spuren von Staubpartikeln sind, die die Sonne umkreisen, ist der Asteroid (3200) Phaethon. Ihr Radiant, also der Punkt von dem aus sie über den Himmel zu ziehen scheinen, liegt im Sternenbild der Zwillinge (lat. Gemini) nahe dem Stern Kastor. Daher haben die Geminiden ihren Namen.

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Die Geminiden: Der größte Sternschnuppenschauer des Jahres
Die Geminiden erleuchten jedes Jahr den Dezember-Himmel.
Foto: iStock
 

Das Geminiden-Maximum 2020

Dieses Jahr erreichen die Geminiden ihr Maximum in der Nacht vom 13. auf den 14. Dezember. Optimal, um die Sternschnuppen zu beobachten. 

Möglich sind zum Zeitpunkt des Maximums ungefähr bis zu 120 Sternschnuppen pro Stunde. Im Jahr 2013 wurden allerdings sogar bis zu 140 Sternschnuppen pro Stunde registriert. 2014 waren es 130. Besonders schön ist bei diesem Sternschnuppenschauer, dass die Meteoriten sehr hell und hübsch gelb-weiß leuchten. 

 

So kannst du die Geminiden am besten beobachten

Bei der Beobachtung der Geminiden hilft natürlich, dass es in den Wintermonaten schon früher dunkel wird als im Sommer. Richte deinen Blick am besten Richtung Osten, um möglichst viele Sternschnuppen zu sehen. Achte dabei auf das Sternbild Zwillinge: "Am höchsten befindet es sich zu Mitternacht – perfekt für unsere Beobachtung", erklärt Prof. Thomas W. Kraupe, Direktor des Planetarium Hamburg.

Da am 14. Dezember auch noch Neumond ist, kann das Licht des Mondes die Sternschnuppenbeobachtungen nicht beeinträchtigen. „Abseits störender Lichter der Stadt können wir vor allem vom 13. auf den 14. Dezember alle paar Minuten Sternschnuppen entdecken", so Prof. Kraupe. 

Kurz vor Weihnachten kannst du noch einmal Glück haben. Dann nämlich ziehen die Ursiden über den Himmel.

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