Volksschauspielerin

Heidi Kabel: Ihr größter Wunsch erfüllte sich auf traurige Weise

Heidi Kabel schloss vor zehn Jahren schloss für immer die Augen. Welcher Wunsch der Volksschauspielerin sich auf traurige Weise erfüllte…

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Vergesst niemals, fröhlich zu sein“, lautete das Lebensmotto von Heidi Kabel (†95). Selbst als sie starb, hatte die gefeierte Volksschauspielerin ein Lächeln auf den Lippen. Auch, weil sich ihr größter Wunsch erfüllte – leider auf traurige Weise …

Heidi Kabel: Ein Leben in Bildern

Heidi Kabel stand 66 Jahre lang im Ohnsorg-Theater auf der Bühne

Sie war gerade mal 18, als sie beim berühmten Ohnsorg-Theater in Hamburg vorsprach – und dort 66 (!) lange Jahre auf der Bühne stehen sollte. Wo sie als neugierige „Meta Boldt“ in ihrem Paradestück „Tratsch im Treppenhaus“ durch den Flur fegte. Wo sie im März 1970 während ihres Stücks „Suuregurkentied“ vom Tod ihres Mannes Hans Mahler (†69) erfuhr und dennoch eisern zu Ende spielte. Disziplin ist alles! Erst 1998, also mit 84, verabschiedete sie sich in den Ruhestand. 2003 verkaufte sie schließlich ihr Haus und zog in ein Seniorenstift.

Heidi Kabel: Wie sich ihr Wunsch auf traurige Weise erfüllte

Trotz ihrer beginnenden Demenz, trotz schwerer Arthrose – beklagt hat sich Heidi nie. „Ich habe schöne Erinnerungen und meine drei Kinder, die sich rührend um mich kümmern. Und es freut mich, dass man mich nicht vergessen hat.“ Den Großteil ihres Vermögens spendete sie für Kinder in Not. Angst vor dem Tod hatte sie nie, nur vor Schmerzen: „Ich würde gern abends ins Bett gehen und nicht mehr aufwachen.“ Am 15. Juni 2010 wurde ihr dieser letzte Wunsch erfüllt. Oder wie es Heidi formulieren würde: „In Hamburg sagt man Tschüss.“

Foto: IMAGO / Sven Simon

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