Drama

Horror-Tat: Mutter ersticht Oma in Anwesenheit des Urenkels (1)

Schreckliches Drama in Rechberghausen: Eine junge Mutter hat ihre Oma erstochen, während ihr Sohn dabei war!

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Am Ulmer Landgericht ist in dieser Woche der Prozess gegen Denice R. gestartet. Der 34-Jährigen wird vorgeworfen, am 22. Februar gegen 14 Uhr ihre eigene Großmutter erstochen zu haben. Ihr erst ein Jahre alter Sohn soll alles mit angesehen haben.

Junge Mutter tötet Oma - ihr Sohn sieht alles mit an

Der Anklage zufolge soll die frühere Optikerin am Tattag die Oma in ihrer Wohnung besucht haben. In dem Haus in Rechberghausen lebten vier Generationen der Familie unter einem Dach. Als die 81-Jährige die Tür öffnete, soll Denice R. mit einem Nudelholz auf sie eingeschlagen haben.

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Dann soll sie ein Messer aus der Küche genommen und die Großmutter mit der 14 Zentimeter langen Klinge erstochen haben. Als nächstes ging die junge Mutter zu ihrem Stiefvater. Vor Gericht berichtet er, dass er sich zu dem Sohn der Angeklagten hinunter gebeugt habe, der bei der Wahnsinns-Tat dabei gewesen sein soll.

"Da hab‘ ich schon das Messer in der Brust stecken gehabt. Ich schlug mit dem Knie die Tür zu, drückte ein Tuch auf die Wunde und rief die Polizei", so der Mann. Danach machte sich Denice R. auf zur Adresse eines Bekannten in Uhingen, traf dort allerdings nur die Mutter an.

Tatverdächtige soll drogensüchtig und shizophren sein

Auch dort holte die 34-Jährige wieder ein Messer und stach auf die Frau ein. "Wie durch ein Wunder ist die Klinge abgebrochen, ich blieb fast unverletzt", erklärte sie im Zeugenstand. Danach konnte die Polizei die Tatverdächtige auf der B10 in ihrem Auto stoppen. Mit im Wagen war ihr kleiner Sohn.

Vor Gericht hat sich Denice R. bisher nicht geäußert. Ihr Anwalt erklärte gegenüber der "Bild"-Zeitung: "Der Tatvorwurf wird nicht bestritten." Die junge Frau soll drogensüchtig und shizophren sein. Sie soll ihre Oma und Mutter immer wieder um Geld gebeten haben, um sich Drogen kaufen zu können. Denice R. ist wegen Todschlags angeklagt. Ihr drohen bei Verurteilung mindestens 5 Jahre Haft.

Artikelbild und Social Media: istock/ LIVINUS

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