Wie schön!

Judith Rakers: Jaaa, ihr neues Glück auf dem Land ist wahr

Im Interview mit "das neue" verrät Judith Rakers alles über ihr Leben als Selbstversorgerin.

Judith Rakers verrät alles über ihr Glück.
Foto: IMAGO / Horst Galuschka
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Vor fünf Jahren hat sich Judith Rakers (47) den Traum vom Leben auf dem Land erfüllt. Sie hat sich sogar zur Selbstversorgerin gemacht und sagt: „Ich brauche nicht mehr in den Supermarkt zu gehen, um Gemüse zu kaufen.“ Mit "das neue" sprach sie darüber, warum sie ihre Arbeit im Garten so glücklich macht.

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Wie kamen Sie zu Ihrer Selbstversorger-Farm?

Ich hatte zunehmend das Gefühl, ich befinde mich im falschen Leben. Irgendwann wollte ich beim Blick aus dem Fenster nicht mehr die Hauswand von gegenüber sehen. Ich brauchte mehr Natur um mich herum. Ich habe daraufhin immer mehr gehadert mit dem Leben in der Stadt und wusste, ich muss nun auf meine innere Stimme hören.

Was raten Sie Frauen, die sich nicht trauen, ihrem Leben eine neue Wende zu geben?

Es ist nie zu spät, seine Träume zu verwirklichen. Wie bei mir: Vor fünf Jahren waren Ravioli-Dosen meine einzige Kompetenz in der Küche, jetzt bin ich eine Selbstversorgerin geworden und habe ein Kochbuch veröffentlicht! Wer hätte das gedacht? Ich jedenfalls nicht.

Wie oft kommen Sie nach einer langen „Tagesschau“-Schicht nach Hause und denken sich: Jetzt muss ich noch im Garten schuften …

Für mich ist das keine Arbeit, sondern eine willkommene Abwechslung. Wenn ich aus meinem Beet ernten und lecker zubereiten kann, dann kann ich das Ergebnis meiner Arbeit nicht nur sehen – ich kann es riechen, fühlen und schmecken – und es werden in mir tausend Glückshormone ausgeschüttet.

Würden Sie einen Mann an Ihrer Seite akzeptieren, der ein Fast Food-Fan ist?

Ich würde ihn herzlich willkommen heißen. Aber spätestens wenn er die Rezepte meines Buches ausprobiert hat, wird er kaum noch Appetit auf Currywurst, Hamburger und Pommes im Schnellrestaurant haben.

Im Video: Frank Elstner - So geht er mit seiner Krankheit um.

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Artikelbild und Social Media: IMAGO / Stefan Schmidbauer