June Lockhart ist tot: „Lassie“-Star stirbt mit 100 Jahren – was über ihre Todesursache bekannt ist
Traurige Nachrichten aus Hollywood: Die beliebte Schauspielerin June Lockhart, bekannt aus der Kultserie „Lassie“, ist im Alter von 100 Jahren gestorben. Fans auf der ganzen Welt trauern – und fragen sich: Woran starb die TV-Legende?
Sie war die Inbegriff einer liebevollen Mutterfigur im Fernsehen – warmherzig, geduldig und immer mit einem Lächeln im Gesicht. Jetzt ist June Lockhart, die berühmte Ruth Martin aus der Erfolgsserie „Lassie“, gestorben. Wie ihr Sprecherteam mitteilte, schlief sie friedlich in ihrem Haus in Santa Monica ein. Die Schauspielerin wurde 100 Jahre alt – ein Alter, das sie mit einer Lebensfreude und Würde erreichte, die ihre Fans tief berührt.
Friedlicher Abschied einer Film-Ikone
Nach Angaben ihres Sprecherteams starb June Lockhart eines natürlichen Todes. Ein offizieller medizinischer Bericht wurde nicht veröffentlicht, doch alles deutet darauf hin, dass sie im Kreis ihrer Liebsten friedlich eingeschlafen ist. Für viele Menschen, die mit ihren Serien aufgewachsen sind, ist diese Nachricht bittersüß: traurig – aber auch tröstlich, dass sie ohne Leiden gehen durfte.
„Sie war definitiv meine andere Mutter für den Rest meines Lebens“, sagte ihr Serien-Sohn Jon Provost, der in „Lassie“ den kleinen Timmy spielte. „Sie begegnete mir mit Respekt, Liebe und tiefer Zuneigung – am Set und darüber hinaus.“ Worte, die zeigen, wie sehr June Lockhart auch hinter der Kamera geschätzt wurde.
Unvergessen durch „Lassie“ und „Verschollen zwischen fremden Welten“
Mit ihrer Rolle in „Lassie“ wurde June Lockhart zur Fernseh-Ikone. Über 200 Folgen lang verkörperte sie die sanftmütige Ruth Martin, Mutter des kleinen Timmy und Herzstück der Serie. Millionen Zuschauerinnen liebten sie für ihre ruhige, mütterliche Art – und viele sagen bis heute, sie habe ihnen das Gefühl von Geborgenheit vermittelt.
Doch auch abseits der Farm schrieb sie Fernsehgeschichte: In der Science-Fiction-Serie „Verschollen zwischen fremden Welten“ („Lost in Space“) spielte sie in den 1960er-Jahren eine Mutter auf Weltraummission – und begeisterte damit eine neue Generation. Sogar in der modernen Netflix-Neuauflage hatte sie später noch einen Gastauftritt – eine schöne Geste an die Originaldarstellerin.
June Lockhart führte ein Leben voller Glanz
June Lockhart wurde 1925 in New York geboren, als Tochter des Schauspielerpaares Gene und Kathleen Lockhart. Schon als Teenager stand sie in „A Christmas Carol“ (1938) gemeinsam mit ihren Eltern vor der Kamera. Es folgten Filme mit Größen wie Bette Davis, Judy Garland und Gregory Peck.
Für ihr Debüt am Broadway in „For Love or Money“ (1947) gewann sie sogar den Tony Award – eine der wichtigsten Theaterauszeichnungen der Welt. Im Laufe ihrer Karriere erhielt sie zwei Emmy-Nominierungen, zwei Sterne auf dem Walk of Fame und 2014 sogar eine NASA-Medaille für ihre Verdienste um die Popularisierung der Raumfahrt durch ihre TV-Rollen.
Privat war sie ein ruhiger, bodenständiger Mensch
Trotz ihres Ruhms blieb June Lockhart immer bescheiden und nahbar. 1951 heiratete sie John F. Maloney, mit dem sie zwei Töchter bekam – darunter Anne Lockhart, die ebenfalls Schauspielerin wurde. Nach der Scheidung 1959 konzentrierte sie sich auf ihre Familie und ihre Karriere, ohne je die Bodenhaftung zu verlieren.
Bis ins hohe Alter trat sie noch bei Veranstaltungen auf, elegant und charmant wie immer. Ihr Lächeln, ihre Herzlichkeit und ihre positive Ausstrahlung machten sie zu einer Frau, die man einfach gernhaben musste.
Mit June Lockhart verliert Hollywood eine wahre Ikone, die Generationen geprägt hat. Doch ihr Vermächtnis – und die Wärme, die sie ausstrahlte – bleiben für immer.







