Mick SchumacherMichael Schumacher: Vor diesem Schicksal wollte er seinen Sohn bewahren

Michael Schumacher hat sich für seinen Sohn Mick ein anderes Leben vorgestellt.

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Inhalt
  1. Michael Schumacher wollte nicht, dass Mick Rennfahrer wird
  2. Mick Schumacher freut sich auf die Formel 1
  3. Mick Schumacher: Bald schon bei Ferrari?

Endlich ist er da, wo er immer sein wollte: Mick Schumacher (22) steht kurz vor seinem ersten Formel-1-Rennen. "Ich habe tatsächlich schon als Kind keinen anderen Wunsch gehabt“, verriet er einmal. Am 28. März wird der Sohn von Michael Schumacher (52) zum ersten Mal über die Rennbahn im Wüstenstaat Bahrain rasen. Micks großer Traum wird wahr!

 

Michael Schumacher wollte nicht, dass Mick Rennfahrer wird

Doch sein Vater hat sich für Mick etwas ganz Anderes gewünscht. Dass sein Sohn einmal Formel-1-Pilot wird, wollte Michael nämlich nicht! "Ich hoffe, mein Sohn wird Tennisspieler, Golfspieler, ich weiß nicht was. Aber nichts, was Vater vorher gemacht hat“, sagte er vor vielen Jahren.

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Michael wusste natürlich ganz genau, wie gefährlich, wie schwierig der Job als Rennfahrer ist. "Es ist nämlich schon eine gewisse Last, und die will ich ihm nicht zumuten", sagte er. Worte, von denen heute kaum einer mehr weiß.

Nur Mick wird das sicher nicht vergessen haben. Dennoch: Er geht seinen Weg – so, wie er es will. Dass genau das passieren würde, war damals auch schon seinem Vater klar: "Wenn er es will, dann macht er es. Dann werde ich ihn nicht aufhalten."

 

Mick Schumacher freut sich auf die Formel 1

Nein, im Moment kann den jungen Mann wirklich nichts und niemand aufhalten. Er brennt darauf, endlich in die großen Fußstapfen seines Vaters zu treten. Obwohl er auch ein bisschen Feuer rausnimmt: "Als Beginner in der Formel 1 ist es so, wie zum ersten Mal den Mount Everest zu besteigen. Da merkst du auf einmal, dass der Wind auch von vorne kommt, und das mit Temperaturen, die du auch noch nicht kanntest", versucht Mick, seine Gefühle zu beschreiben. "Es ist die höchste Klasse des Motorsports, da ist Schluss mit lustig."

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Mick gibt Interviews, spricht gerne über sein Leben als Rennfahrer. Er sagt aber nichts dazu, ob er sich mit seinem Vater austauscht oder nicht. Wie viel Michael im Moment vom neuen Leben seines Sohnes mitbekommt, weiß nur die Familie selbst. Ob er – trotz allem, was er früher gesagt hat – heute doch stolz auf seinen Sohn ist? Bestimmt. Denn auch wenn er ihn davor bewahren wollte, ist es genau das, was Mick heute glücklich macht.

 

Mick Schumacher: Bald schon bei Ferrari?

Und vielleicht wird bald sogar wieder ein Schumacher in einem Ferrari seine Runden drehen. Der italienische Rennstall hat auf jeden Fall schon großes Interesse an Mick bekundet.

Aber jetzt erst mal einen Schritt nach dem anderen. Der Weg beginnt in Bahrain. Auf dem im Jahr 2004 eröffneten Kurs hieß der erste Sieger Michael Schumacher. Siebzehn Jahre später soll es der Platz sein, an dem Micks großer Traum wahr wird. Ganz gleich, was Papa damals sagte.

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