Vorsicht!Neue Betrugsmasche betrifft alle Strom-Kunden!

In Bonn geben sich Betrüger derzeit als Mitarbeiter der Stadtwerke aus. Ähnliche Fälle gab es auch im letzten Jahr. 

Inhalt
  1. Stromanbieter: Vorsicht vor diesem Betrug 
  2. Bonn: Betrüger geben sich als Stadtwerk-Mitarbeiter aus
  3. Haustür-Betrug: So kannst du dich schützen

Manche geben sich als Handwerker aus, andere als Paketbote - das Ziel der Betrüger ist immer: Geld. Seit einiger Zeit greifen Unbekannte zu einer anderen Masche. Sie geben sich als Mitarbeiter von Stadtwerken oder als Energiehändler aus.

 

Stromanbieter: Vorsicht vor diesem Betrug 

Ende letzten Jahres warnte die Verbraucherzentrale in Mecklingburg-Vorpommern (MV) vor einem unseriösen Energiehändler nahe Neubrandenburg. Der Betrüger hoffte, neue Kunden für einen bekannten Stromanbieter zu fangen - wohl, um an sensible Daten zu gelangen. Der Stromverkäufer gab an, mit der Verbraucherzentrale zusammenzuarbeiten, was natürlich Quatsch ist. "Die Verbraucherzentrale MV berät zwar unabhängig auch zum Thema Energie, Empfehlungen zu bestimmten Anbietern oder gar Vertragsabschlüsse sind nicht unsere Aufgabe", erklärte Arian Freytag von der Vebraucherzentrale in MV dem Nordkurier auf Anfrage

Stromanbieter: Fiese Betrugsmasche lockt Verbraucher in die Falle!
Trickbetrüger geben derzeit an, Strom oder Gas ablesen zu wollen, um an Bargeld zu gelangen.
Foto: iStock/adventtr
 

Bonn: Betrüger geben sich als Stadtwerk-Mitarbeiter aus

Aktuell versuchen es Betrüger auf anderem Weg, wie der WDR berichtet. Die Stadtwerke Bonn warnen derzeit vor Unbekannten, die sich an der Haustür als Mitarbeiter der Stadtwerke ausgeben, die angeblich Strom oder Gas ablesen wollen, um dann ihren Opfern angebliche kostengünstige Verträge anzudrehen - aber nur, wenn diese direkt unterschrieben und in Bar bezahlt werden.

 

Haustür-Betrug: So kannst du dich schützen

Um sich vor den Trickbetrügern zu schützen, weisen die Stadtwerke Bonn darauf hin, sich den Ausweis zeigen lassen, denn Mitarbeiter der Stadtwerke haben bei Hausbesuchen immer einen dabei. Auf keinen Fall solle man sich zu einer Unterschrift drängen lassen. Und im Zweifelsfall helfe nur eins: Die Polizei alarmieren. 

Verwandte Themen:

Kategorien: