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Prinzessin Diana (†): Sie wollte nur geliebt werden

Berührende Erinnerung an Lady Dianas schwere Kindheit...

Berührende Erinnerung an Lady Dianas schwere Kindheit...
Foto: IMAGO / UPI Photo

Prinzessin Diana: Sie bekam nie die Zuneigung, nach der sie sich so sehr sehnte...

Schon als Mädchen kümmerte sie sich um andere und spendete Trost. Doch die kleine Diana bekam nie die Zuneigung, nach der sie sich so sehr sehnte. Das Gefühl der Zurückweisung erfuhr die Prinzessin der Herzen bereits in ihrer Kindheit und nicht erst während ihrer Ehe mit Charles (73)!

Als Diana Frances am 1. Juli 1961 auf die Welt kam, hielt sich die Freude der alteingesessenen Adelsfamilie in Grenzen. Nach den Töchtern Sarah (67) und Jane (65) sowie dem kurz nach der Geburt verstorbenen John († 1960) hatten sich Edward John Spencer († 1992), später der achte Earl, und seine Frau Frances († 2004) so sehr einen Stammhalter gewünscht! Wie gut, dass drei Jahre nach Diana Charles Edward Maurice geboren wurde.

Lady Diana: Sie war das schwarze Schaf der Familie

Materiell mangelte es den Geschwistern an nichts, aber Umarmungen und zärtliche Gesten waren Mangelware. Als sich die Eltern trennten, brach für die Jüngsten die Welt zusammen. 1969 folgte die Scheidung – nach einem heftigen Rosenkrieg und Sorgerechtsstreit. Mutter Frances zog aus, Diana und ihr Bruder blieben beim Vater, während die älteren Schwestern längst im Internat waren. „Mein Vater erzählte mir: ‚Du hast immer an der Haustür gesessen, du hast nichts gegessen, nicht gebadet und nicht geschlafen. Du hast nicht gesprochen‘ “, offenbarte die Prinzessin als Erwachsene über die traumatische Scheidung. Zu den ständig wechselnden Nannys konnte das Mädchen kein Vertrauen aufbauen. So übernahm Diana selbst die Rolle der Fürsorglichen und tröstete den kleinen Charles, der nachts um seine Mama weinte. „Es war kaum zum Aushalten“, sagte sie Jahre später.

Mit neun Jahren kam Diana ins Internat, doch ihre Leistungen waren schwach. Eine Schande für die feinen Spencers! „Meine Familie sagte mir immer, dass ich die Kranke bin, dass ich dumm bin“, offenbarte sie 1992 ihrem Sprachtrainer Peter Settelen (70). Doch sie hatte eine andere Gabe: Die Schülerin kümmerte sich um Alte und Kranke. Auch beim Sport machte sie eine gute Figur. Für einen Schulabschluss reichte es allerdings nicht, nach dem zweiten gescheiterten Versuch verließ die junge Adlige 1977 die Schule.

Unterdessen hatte ihr Vater zum zweiten Mal geheiratet – hinter dem Rücken seiner vier Kinder! „Wir haben Raine Legge (†87) alle so gehasst, weil wir dachten, sie würde uns Daddy wegnehmen“, vertraute Diana ihrem Biografen Andrew Morton (69) an.

Eins hatte Diana für sich gelernt: So gefühllos sollten ihre geliebten Söhne nicht aufwachsen! William (40) sagt heute: „Harry (37) und ich fühlten uns unglaublich geliebt. Und ich bin sehr dankbar, dass ich diese Liebe immer noch spüre, nach 20 Jahren. Das ist ihr Verdienst.“

Im Video: Prinzessin Diana: Wo sie wirklich glücklich war...

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