Rewe trennt sich von Backshops

Rewe: Ab 2020 keine eigenen Bäcker mehr in den Filialen

Rewe schmeißt die Bäcker raus. Der Supermarkt will sich bis 2020 von seinen eigenen Backshops am Filialeneingang trennen.

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Die Supermarktkette Rewe will einen drastischen Schritt wagen und sich von den eigenen Backshops vor den Filialen trennen. Dabei sind es die Kunden seit Jahren gewöhnt, dass sie ihre frischen Brötchen und Backwaren in der Rewe-Vorbäckerei kaufen können. Allerdings ist das Geschäft nicht besonders lukrativ. Die Kunden nehmen das Angebot der Bäckereien zwar dankbar an, doch übersteigen die Kosten für Personal und Transport die Einnahmen und verursachen eher noch zusätzliche Kosten.

Eigene Bäckereien rechnen sich für Rewe nicht

Ab 2020 ist daher Schluss. Rewe will sich bis zum nächsten Jahr von seinen eigenen Glocken Bäckerei-Shops trennen – und zwar vollständig. So heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Deutschlandweit gibt es 110 dieser Bäckerfilialen direkt am Supermarkteingang. Allerdings ist Rewe nicht mit der wirtschaftlichen Entwicklung dieser Betriebe zu frieden. In Zukunft sollen die Läden einfach an regionale Bäckereien vermietet werden.

Auch Edeka hat mit Bäckerei-Kosten zu kämpfen

Rewe ist mit dieser schwierigen Situation nicht alleine. Auch Edeka hat damit zu kämpfen den eigenen Bäckereien finanziell etwas abzugewinnen. Laut der Lebensmittel Zeitung würden die Betreiber täglich größere Strecken befahren müssen, um die Brotteile in die Filiale zu bringen. Auf längere Sicht rechne sich auch dies nicht.

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