Es kam, wie es kommen musste...

Saskia Vester: Erschütterndes Fehlgeburt-Drama

Saskia Vester freute sich so auf ihr erstes Kind – doch dann kam dieser grauenvolle Drehtag …

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Als „Kindermädchen“ in der gleichnamigen ARD-Fernsehreihe löst sie auf unkonventionelle Weise Familien-Probleme. Saskia Vester (61) hat für alles eine Lösung – auch im Privatleben. Doch einmal geriet ihr Leben fast aus den Bahnen. Auf dramatische Weise erlitt Saskia in jungen Jahren eine Fehlgeburt und sie erzählt, was Dieter Wedel (81) damit zu tun hat...

Saskia Vester: Es kam, wie es kommen musste

Saskia Vester freute sich so auf ihr erstes Kind – doch dann kam dieser grauenvolle Drehtag …
Foto: IMAGO / POP-EYE

Der Regisseur, der zuletzt im März von der Staatsanwaltschaft München wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung angeklagt wurde, hat auch in der Vergangenheit von Saskia Vester eine furchtbare Rolle gespielt. Zum erstem Mal erzählt sie ihre Geschichte.

1987 drehte sie mit ihm den Film „Wilder Westen inclusive“ in den USA. „In meinem Vertrag stand, dass ich nach der Landung (in den USA, Anm. d. Red.) fünf Tage Pause mache, da ich im dritten Monat schwanger war. Doch Wedel ließ mich sofort eine Flughafenszene drehen“, offenbart sie. Es kam, wie es kommen musste, Saskia versagte: „Mit Jetlag, nicht textsicher, patzte ich. Er bekam einen seiner cholerischen Anfälle, schrie mich vor allen zusammen. Da hab ich mich ziemlich aufgeregt, bin in die Maske geflüchtet und –“, sie schluckt, „na ja, kurz darauf habe ich mein Kind verloren. Da lag ich dann in Santa Monica im Krankenhaus.“

Saskia Vester entschied sich, den bekannten Regisseur nicht zu verklagen

Verklagt hat Saskia Vester den bekannten Regisseur nicht. Sie sagt: „Was hätte ich denn machen sollen? Und dann bin ich zum Glück vier Monate später wieder schwanger geworden und habe meinen Sohn Bruno geschenkt bekommen.“

Bruno ist heute 32, Tochter Josefine 28. All das hätte die Schauspielerin aber nicht ohne ihren Ehemann Robert Flörke (65) geschafft: Während sie Karriere machte, war er Hausmann. „Sieben Jahre hat er sich um unsere beiden Kinder gekümmert, bis sie aus dem Gröbsten raus waren.“ Sie ist ihrer großen Liebe sehr dankbar: „Mein Mann kam mit allem prima klar. Mit dem richtigen Partner an der Seite klappte es auch mit Karriere und Kindern.“

Auch heute noch sind Bruno und Josefine ihr größtes Glück: „Das Muttersein hat so viel Liebe in mein Herz gedrückt und hat die besten Seiten in mir hervorgerufen.“ Nur so konnte sie den Kummer um ihr verlorenes Kind überwinden.

Artikelbild & Social Media: IMAGO / POP-EYE