Tragödie!

Stefan Mross: Als er ans Handy ging, nahm das Grauen seinen Lauf...

Eben war Stefan Mross noch mit seinen Gedanken ganz woanders. Schöne Gedanken. Da war die Moderation für die nächste Sendung, da war sein erster Hochzeitstag mit Ehefrau Anna-Carina Woitschack, der kurz bevorstand. Doch dann klingelte sein Handy.

Stefan Mross' dunkles Familiengeheimnis
Foto: imago

Stefan Mross ging gut gelaunt an sein Handy – und erbleichte. Er konnte kaum glauben, was er da hörte. Seine Tante und seine Cousine tot? Ermordet? Aber das muss doch ein Irrtum sein …

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Plötzlich war Stefan Mross mitten in einem Albtraum

Es war kein Irrtum. Es war die traurige Wahrheit. Stefan Mross hatte auf einen Schlag zwei geliebte Familienmitglieder verloren. Er sollte nie mehr mit ihnen sprechen, mit ihnen lachen … Von einem Moment auf den anderen fiel der Star in ein tiefes Loch. Seine eben noch so schönen Gedanken wichen Verzweiflung, Trauer und Tränen.

Was war passiert? Es war der 5. Mai 2021, kurz vor Mitternacht. Ein Mann lauerte vor einem Einfamilienhaus in Wals-Siezenheim bei Salzburg (Österreich). In dem Gebäude befanden sich Stefan Mross’ Cousine Helga B. (50) und seine Tante Helga Ingrid B. (76). Der Mann war der Privatdetektiv Gottfried O. (51) – und er drang bewaffnet ins Haus ein.

Im Haus von Stefan Mross' Cousine fielen Schüsse

Seit Dezember 2020 soll er Stefan Mross’ Cousine gestalkt, sie immer wieder mit Briefen und Telefonanrufen belästigt und mit Liebesbotschaften und Geschenken bombardiert haben. Die Bankangestellte hatte ihn zuvor bereits aus Angst angezeigt, aber das Verfahren wurde eingestellt. Nun kam es zum lautstarken Streit zwischen dem Stalker und Helga B. Die Stimmen waren so laut, dass die Nachbarn die Polizei riefen. Helga Ingrid B. eilte ihrer Tochter zu Hilfe und schlug auf den Täter ein. Da schoss er beide Frauen nieder, mit einer Glock 27. Als die Beamten eintrafen, waren Helga und ihre Mutter tot – Kopfschüsse.

Die Fahndung verlief zunächst ergebnislos, aber: Gottfried O. gestand in einer Sprachnachricht an eine Bekannte den Doppelmord! Kurze Zeit später wählte er den Polizeinotruf, wobei er angab, bewaffnet zu sein und sich das Leben nehmen zu wollen. Gegen 4.30 Uhr am 6. Mai wurde er auf einem Campingplatz am Wolfgangsee östlich von Salzburg festgenommen.

Stefan Mross wurde sofort über die Festnahme informiert. Natürlich, das war eine Erleichterung, aber lebendig wurden seine lieben Verwandten dadurch auch nicht wieder. Seine Familie war immer sein Rückzugsort gewesen. Wo man zusammenhielt und Kraft schöpfen konnte. Seine Mutter Stephanie (80) hatte am Mordtag noch mit ihrer Schwester Helga Ingrid telefoniert, sie hatten „noch so lieb geredet“. Plötzlich war die Familie in den Grundfesten erschüttert. Nichts war wie zuvor.

Stefan Mross in tiefer Trauer

Erst im vergangenen Jahr war Helga Ingrids Mann Johann mit 81 Jahren gestorben. In seinem Grab wurden Mutter und Tochter nun gemeinsam bestattet.

„Die Liebe, die der Tod getrennt, vereint der Himmel wieder“, stand auf der Todesanzeige für die Pensionärin und die Bankangestellte.

Zur Beerdigung schickte Stefan Mross einen Kranz mit Rosen und einer blassrosa Schleife: „In lieber Erinnerung“.

Auch die Fans des Stars waren erschüttert. Sie standen ihm rührend bei, sandten Trost, gaben ihm Kraft. Er bedankte sich auf Instagram: „Liebe Freunde. Ich möchte mich ganz herzlich für Eure Anteilnahme bedanken.“ Dabei zitierte er einen Satz aus „Der kleine Prinz“: „Erinnerungen sind kleine Sterne, die tröstend in das Dunkel unserer Trauer leuchten.“

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