Neues DramaSteffi Graf: Wie viel Leid kann sie noch ertragen?

Steffi Graf ist ein Familienmensch – und eine Kämpferin. Zurzeit muss sie wieder einen harten Kampf für ihre Familie ausfechten.

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Es hört einfach nicht auf. Die schlechten Nachrichten nehmen kein Ende. Erst das Psycho-Drama um Bruder Michael (49), für den Steffi Graf (52) schon vor Wochen die Vormundschaft übernehmen musste. Dann stieß Schwägerin Rita Agassi (60) öffentlich wüste Morddrohungen gegen die eigene Familie aus. Kurze Zeit später wurde Steffis Schwiegermutter Elizabeth (83) in eine Klinik in Las Vegas eingeliefert, in der sie um ihr Leben kämpfte. Und als wäre das alles nicht schon schlimm genug, sorgt jetzt auch noch Schwiegervater Mike (90) für schlaflose Nächte.

Unsere Tenniskönigin ist immer diszipliniert und tapfer – eine starke Frau. Doch fragt man sich in diesen Tagen: Wie viel Leid kann sie noch ertragen?

 

Steffi Graf: Mike Agassi kämpft mit einer Alzheimer-Erkrankung

Am Anfang waren es nur Kleinigkeiten. Da verlegt man das Handy, findet die Schlüssel nicht, vergisst Namen von Freunden. Doch irgendwann wird es offensichtlicher. Wenn die Milch statt im Kühlschrank im Kleiderschrank zu finden ist. Und einem der eigene Name nicht mehr einfällt …

So hat es vielleicht auch bei Mike Agassi angefangen. Alzheimer! Steffi und ihr Ehemann Andre (51) haben die Anzeichen sicher bemerkt, sich bei Ärzten Rat geholt, sich gekümmert. Gemeinsam mit Andres Mutter Elizabeth versucht, trotz der schrecklichen Krankheit Mike zu Hause zu pflegen. Doch seit Elizabeth selber in der Klinik ist, geht das nicht mehr. „Mein Vater ist jetzt ins betreute Wohnen gegangen“, offenbart Tochter Rita auf ihrer Internetseite der Welt. Die Krankheit schreitet voran, ein selbstständiges Leben ist wohl nicht mehr möglich. Und Steffi kann ihn unmöglich zu sich nach Hause holen. Das würde niemandem gerecht werden.

 

Die Familie steht für Steffi Graf immer an erster Stelle

Dabei steht für Steffi die Familie immer an erster Stelle. „Sie alle um mich zu haben, meine Mutter, meinen Bruder, Andres Familie … das ist ein absoluter Luxus“, schwärmte sie einmal in einem Interview. Ihr Leben sei fast perfekt, weil alle in der näheren Umgebung wohnen würden.

Doch perfekt ist schon seit einiger Zeit nicht mehr viel. Die Sorgen, die Krankheiten, das Leid – Steffi Graf kämpft. An so vielen Fronten. Um ihre Familie, ihr Glück, um die geistige und körperliche Gesundheit der Menschen, die ihr am Herzen liegen. Obwohl sie weiß, dass man nicht jeden Kampf gewinnen kann. Das Leben ist nun mal kein Tennismatch, in dem man mit eisernem Willen und Disziplin am Ende als Siegerin auf dem Platz stehen kann.

Artikelbild & Social Media: IMAGO / ZUMA Globe

 

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