Verbotene Berührung – Wenn Blicke zu Versprechen werden
Manchmal beginnt die größte Versuchung mit einem einzigen Blick über den Konferenztisch hinweg.
Meist habe ich Glück mit meinen Projektgruppen, aber manchmal auch nicht. Die Runde, die heute im lichtdurchfluteten Konferenzraum sitzt und mich mit einer Mischung aus Skepsis und Neugier betrachtet, fällt eindeutig in Kategorie zwei. Vor allem ein paar altgediente Bereichsleiter mit kritischem Blick wollen ganz genau wissen, welche Risiken das neue Marketingkonzept birgt.
So geduldig wie möglich beantworte ich jede Frage. Es ist mein Job, Präsentationen zu halten, Menschen zu überzeugen – da lasse ich mich von spitzen Bemerkungen nicht aus der Ruhe bringen. Normalerweise.
Doch dann geht die Tür auf.
Ein Mann tritt ein, etwas verspätet, mit einem Coffee-to-go in der Hand und einem entschuldigenden Lächeln auf den Lippen. „Sorry, der Flug hatte Verspätung“, sagt er mit warmer, tiefer Stimme. Sein Blick wandert durch den Raum – und bleibt an mir hängen.
Für einen Moment gerät mein Vortrag ins Stocken.
Er stellt sich als Bruno vor, externer Berater aus Mailand. Groß, dunkles Haar, leicht gebräunte Haut, ein perfekt sitzender Anzug, der eher lässig als steif wirkt. Seine Augen – ein dunkles, tiefes Braun – mustern mich aufmerksam, fast amüsiert.
Ich räuspere mich. „Wie ich gerade sagte, werden wir im dritten Quartal die Expansion nach Südeuropa prüfen …“
Aber meine Gedanken sind nicht mehr bei den Folien.
„Und was denkst du, Liliana?“ fragt er.
Am Nachmittag steht ein gemeinsamer Workshop an. Gruppenarbeit. Diskussionen. Kreative Ideen. Bruno sitzt mir gegenüber, die Ärmel seines Hemdes hochgekrempelt, sodass seine kräftigen Unterarme sichtbar werden. Jedes Mal, wenn er spricht, höre ich nur halb zu – zu sehr bin ich damit beschäftigt, die Art zu beobachten, wie sich sein Mund bewegt, wie sein Blick mich streift.
„Und was denkst du, Liliana?“ fragt er irgendwann.
Sein Akzent legt sich weich um meinen Namen.
„Ich denke“, sage ich und zwinge mich zur Professionalität, „dass dein Ansatz Potenzial hat – aber wir sollten die Zielgruppe präziser definieren.“
Ein Lächeln huscht über sein Gesicht. „Dann definieren wir sie doch gemeinsam.“
Es ist harmlos gemeint. Vielleicht. Und doch liegt etwas in seinem Tonfall, das meine Haut prickeln lässt.
Sein Blick gleitet langsam über mich
Am Abend gibt es ein gemeinsames Dinner für das Team. Ein elegantes Restaurant, gedämpftes Licht, Rotwein. Ich habe mein strenges Business-Outfit gegen ein dunkelgrünes Kleid getauscht, das meine Schultern frei lässt. Als ich den Raum betrete, sehe ich, wie Bruno für einen Sekundenbruchteil innehält.
Sein Blick gleitet langsam über mich.
„Du siehst umwerfend aus“, sagt er leise, als er mir den Stuhl zurechtrückt.
„Danke“, antworte ich und spüre, wie Wärme in meine Wangen steigt.
Das Gespräch am Tisch ist lebhaft, doch zwischen uns entsteht eine eigene, stille Kommunikation. Unsere Knie berühren sich zufällig unter dem Tisch. Ich ziehe mein Bein nicht sofort zurück. Er auch nicht.
Als das Dessert serviert wird, beugt er sich näher zu mir. „Willst du frische Luft schnappen?“ fragt er.
Ich sollte ablehnen. Es wäre klüger. Professioneller.
Doch ich nicke.
„Sag mir, wenn ich gehen soll“
Draußen ist es mild. Die Stadt rauscht gedämpft in der Ferne. Wir gehen ein Stück die Straße entlang, bis wir eine kleine, ruhige Gasse erreichen. Straßenlaternen werfen goldenes Licht auf das Pflaster.
„Du bist den ganzen Tag so beherrscht“, sagt Bruno plötzlich.
„Das nennt man Professionalität.“
Er bleibt stehen und dreht sich zu mir um. „Und wenn du nicht professionell sein musst?“
Mein Herz schlägt schneller. „Dann wäre ich vielleicht weniger kontrolliert.“
Er tritt einen Schritt näher. Nicht aufdringlich. Fragend.
Ich könnte jetzt Abstand nehmen. Stattdessen hebe ich den Blick und sehe direkt in seine Augen.
„Liliana“, murmelt er.
Die Art, wie er meinen Namen ausspricht, ist fast eine Berührung.
Seine Hand hebt sich langsam, als gäbe er mir jede Möglichkeit, ihn zu stoppen. Seine Fingerspitzen streifen meine Wange, gleiten zu meinem Hals. Meine Haut brennt unter dieser sanften Spur.
„Sag mir, wenn ich gehen soll“, flüstert er.
Ich schüttle kaum merklich den Kopf.
Das genügt.
Seine Lippen finden meine – zunächst vorsichtig, fast prüfend. Der Kuss ist weich, langsam, doch er trägt eine Spannung in sich, die sich augenblicklich in meinem ganzen Körper ausbreitet. Ich atme scharf ein, als seine Hand an meine Taille wandert und mich näher zu sich zieht.
Diesmal küsse ich ihn zuerst. Entschlossener. Meine Finger vergraben sich in seinem Haar, ziehen ihn zu mir. Ein leises, raues Geräusch entweicht seiner Kehle – und dieses Geräusch sendet eine Welle durch meinen Körper, die mich zittern lässt.
Wir verlieren uns in diesem Kuss, als hätten wir beide viel zu lange gewartet.
Sein Hotel ist nur wenige Schritte entfernt
Sein Hotel ist nur wenige Schritte entfernt.
Im Aufzug stehen wir dicht nebeneinander. Die Spannung ist fast greifbar. Seine Hand liegt an meinem unteren Rücken, warm, besitzergreifend – und doch respektvoll. Als sich die Türen öffnen und wir den Flur entlanggehen, schlägt mein Herz so laut, dass ich sicher bin, er müsse es hören.
Im Zimmer bleibt er stehen und sieht mich an.
Ein Moment der Stille.
„Bist du sicher?“ fragt er leise.
Ich trete zu ihm, lege meine Hände an seine Brust und spüre den kräftigen Herzschlag unter dem Stoff seines Hemdes. „Ja.“
Diesmal ist der Kuss nicht vorsichtig. Er ist hungrig, tief, voller aufgestauter Sehnsucht. Seine Hände gleiten über meinen Rücken, lösen langsam den Reißverschluss meines Kleides. Der Stoff fällt zu Boden, und sein Blick folgt ihm.
Kein hastiges Greifen. Keine Ungeduld. Nur dieses intensive, forschende Sehen, das mich noch verletzlicher – und begehrter – fühlen lässt als jede Berührung.
Er streift sein Jackett ab, dann das Hemd. Meine Finger erkunden die warme, feste Haut seiner Brust, spüren das Spiel seiner Muskeln unter meinen Berührungen. Ein leises Stöhnen entweicht mir, als seine Lippen meinen Hals entlangwandern, eine Spur aus Küssen auf meine Schultern zeichnen.
Langsam entdecken wir einander.
Seine Hände wandern über meine Hüften, meine Taille, halten inne, als wollten sie jede Kurve memorieren. Ich ziehe ihn näher, spüre die Hitze zwischen uns wachsen, bis sie kaum noch auszuhalten ist.
Als wir schließlich aufs Bett sinken, ist es kein ungestümes Fallen, sondern ein bewusstes Nachgeben. Eilig sucht er nach einem Kondom und streift es sich über. Einen Wimpernschlag später finden unsere Körper einen Rhythmus, erst vorsichtig, dann immer drängender. Jeder Atemzug, jede Bewegung verstärkt dieses Gefühl von Nähe, von elektrisierender Verbindung.
Ich verliere mich in ihm – in seiner Wärme, in der Art, wie er meinen Namen flüstert, als wäre er etwas Kostbares. Die Welt außerhalb dieses Zimmers existiert nicht mehr. Es gibt nur noch das Pochen meines Herzens, seine Hände auf meiner Haut, dieses wachsende, alles verschlingende Verlangen.
Als der Höhepunkt uns beide erfasst, ist es, als würde ein Sturm durch mich hindurchziehen – intensiv, wunderschön. Ich klammere mich an ihn, spüre, wie auch er die Kontrolle verliert, und für einen langen Moment verschmelzen wir in atemloser Ekstase.
Heute Nacht gehören wir nur uns
Später liegen wir nebeneinander, noch immer eng umschlungen. Mein Kopf ruht auf seiner Brust, sein Herz schlägt ruhig und gleichmäßig.
„Das war keine besonders professionelle Entscheidung“, murmle ich.
Er lacht leise und streicht mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht. „Manchmal sind die besten Entscheidungen die unvernünftigen.“
Ich hebe den Kopf und sehe ihn an. Im gedämpften Licht wirkt sein Blick weich, fast zärtlich.
„Und was passiert morgen?“ frage ich.
„Morgen“, sagt er und küsst meine Stirn, „arbeiten wir weiter. Diskutieren Budgets. Tun so, als hätten wir uns eben nicht gegenseitig den Atem geraubt.“
Ich lächle.
„Und heute Nacht?“ frage ich leise.
Sein Lächeln wird wissend.
„Heute Nacht“, antwortet er, während seine Finger erneut meine Haut erkunden, „gehören wir nur uns.“
Diese Geschichte wurde von einer Wunderweib-Redakteurin mit Unterstützung von KI geschrieben.








