Achtung!Vergiftungsgefahr durch Adventsgestecke – so gefährlich sind sie wirklich

Stechpalmen sind in der Adventszeit eine beliebte Dekoration. Vor allem die roten Beeren machen sich gut als Farbtupfer. Doch hier ist große Vorsicht geboten, denn es besteht Vergiftungsgefahr.

Inhalt
  1. Beeren der Stechpalme sind giftig
  2. Verzehr der Paternostererbse kann tödlich enden
  3. Erste Hilfe bei Verzehr

Wie gefährlich ist unsere Weihnachtsdekoration? Babys und Kleinkinder lassen sich besonders gerne von roten Beeren am Adventsgesteck zum Naschen verführen. Aufpassen sollten Eltern bei der populären Stechpalme (Ilex aquifolium), warnt die Stiftung Kindergesundheit.

 

Beeren der Stechpalme sind giftig

Die Beeren lösen unter Umständen Bauchkrämpfe, Durchfall und Erbrechen aus. Schwerwiegende Folgen sind laut einer aktuellen Bewertung der Fachzeitschrift „Bundesgesundheitsblatt“ (Ausgabe 10/2019) allerdings nicht zu befürchten.

Die roten Beeren der Stechpalme sind giftig.
Die Beeren der Stechpalme sind giftig.
Foto: iStock
 

Verzehr der Paternostererbse kann tödlich enden

Große Vorsicht ist bei der Paternostererbse (Abrus precatorius) geboten, die sich zwar selten aber dennoch ab und zu in Trockengestecken finden lässt. Das Zerkauen der rot-schwarzen Beeren kann tödlich enden. Der Verzehr führt zunächst zu schweren Vergiftungen mit Erbrechen, Durchfall und schließlich Nierenschäden, Krampfanfällen und Lähmungen. Bereits nach dem Verzehr von zwei der Beeren kann der Tod eintreten.

 

Erste Hilfe bei Verzehr

Bei dem Verdacht, dass ein Kind Pflanzenteile gegessen haben könnte, sollten Eltern sich sofort an ihren Kinderarzt oder das lokale Giftnotrufzentrum wenden, rät die Stiftung Kindergesundheit. Es sei auf keinen Fall sinnvoll, erst mögliche Symptome abzuwarten.

via dpa

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