Wetter-Wende: Erst Abkühlung – dann steigen die Temperaturen wieder an
Die Hitzewelle in Deutschland macht nur eine kurze Pause; an diesem Tag kommt sie mit voller Wucht zurück.
Nach schweren Gewittern und Unwettern in der vergangenen Nacht hat es sich vielerorts abgekühlt. Die Hitzewelle macht eine kleine Verschnaufpause. Im Norden rutschen die Temperaturen auf frische 20 bis 24 Grad, sonst bleibt es bei 26 bis 30 Grad. Besonders im Süden und Westen ist mit diesen Werten trotzdem eine leichte Abkühlung verbunden. Doch die nächste Hitzewelle lässt nicht lange auf sich warten.
Hitzehammer: An diesem Tag schlägt das Wetter wieder um
Statt frischer Brise heißt es erneut: Sommer-Alarm! Verbreitet klettern die Temperaturen auf heiße 25 bis 35 Grad. Besonders im Süden zeigt sich die Sonne gnadenlos. Und am Sonntag wird’s am Oberrhein sogar wieder extrem: Bis zu 36 Grad und mehr sind drin. Von einer echten Abkühlung also keine Spur. Das kleine Temperaturtief vor dem Wochenende ist nur ein kurzer Zwischenstopp.
Und auch zum Wochenstart bleibt der Hochsommer fest im Sattel: Am Montag werden erneut 24 bis 36 Grad erwartet. Und auch die Prognosen für den Rest der kommenden Woche sehen vielversprechend aus, es bleibt sonnig und sommerlich warm.
Sommerprognose für den August: Islandtief beeinflusst unser Wetter
Wie sich das Augustwetter weiterentwickelt, hängt von einem Tiefdruckgebiet ab, das sich aktuell zwischen Island und dem europäischen Nordmeer in Stellung bringt. Von dort aus könnte es unser Wetter kräftig durcheinanderwirbeln – oder eben auch nicht.
Das amerikanische Wettermodell rechnet mit einem heftigen Umschwung: Tiefdrucksysteme könnten demnach von Norden bis weit nach Süden vorstoßen – und die Temperaturen bis zum 20. August auf frische 14 bis 18 Grad herunterdrücken. Das europäische Vorhersagemodell zeichnet ein anderes Szenario: Ein mächtiger Hochdruckrücken soll sich bis zum 20. August über Mitteleuropa festbeißen. Heißt konkret: Sonne satt und nur eine Mini-Verschnaufpause zwischen dem 16. und 18. August, wenn die Temperaturen „nur“ auf 24 bis 28 Grad zurückgehen.
Und wie sieht es mit Regen aus? Bis zum 16. August bleibt er Mangelware. Die ohnehin angespannte Dürrelage dürfte sich damit weiter verschärfen. Nur über den Alpen können durch aufsteigende Luftmassen kräftige Schauer und Gewitter entstehen.







