Wichtelbox nach „Die Höhle der Löwen“: So ging es weiter und hier kannst du sie kaufen
Mit einer kleinen Tür zur großen Weihnachtsfreude: Die „Wichtelbox“ verzauberte bei „Die Höhle der Löwen“ die Investoren – auch wenn der erhoffte Deal am Ende ausblieb. Doch wie ging es mit der liebevollen Idee weiter?
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Wenn die Vorweihnachtszeit beginnt, werden Wohnzimmer zu Werkstätten voller Glitzer, Pappe und Fantasie. Genau dieses Gefühl wollten Elena und Hannes Aigner aus Augsburg in eine Box verpacken – und brachten mit ihrer Wichtelbox eine Portion skandinavische Magie nach Deutschland.
Das Konzept: Eine Box, die Familien durch den Advent begleitet – mit 31 liebevoll gestalteten Briefen, kleinen Überraschungen und Geschichten, die den Zauber der Weihnachtszeit in die Kinderzimmer bringen. Eltern bekommen eine leicht umsetzbare Anleitung, Kinder tauchen in eine Welt voller Wunder ein.
Ein zauberhafter Auftritt bei „Die Höhle der Löwen“
Als das Ehepaar Aigner bei „Die Höhle der Löwen“ auftrat, war sofort spürbar: Hier geht es nicht nur um ein Produkt, sondern um Herzblut. 150.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile wollten die Gründer, um ihr Familienprojekt noch bekannter zu machen.
Schon ihre persönliche Geschichte beeindruckte die Löwen: Hannes Aigner, dreifacher Olympia-Teilnehmer und Kajak-Weltmeister, steht für Disziplin und Durchhaltevermögen. Seine Frau Elena, mit zwei Masterabschlüssen und Erfahrung im Marketing, bringt das unternehmerische Know-how mit. Gemeinsam bilden sie ein starkes Team – im Leben wie im Business.
„Die Kindheit ist eine wertvolle Zeit. Mit der Wichtelbox schaffen wir Erinnerungen, die ein Leben lang bleiben“, erklärt Elena im Pitch.
Die Löwen reagierten begeistert – vor allem Janna Ensthaler zeigte sich emotional berührt. „Für mich kann man gar nicht groß genug schreiben, mit Kindern über Wunder zu reden und Dinge, die nicht greifbar sind. Die schönsten Dinge des Lebens sind nicht anfassbar – Liebe, Gott, all das. Deswegen ist das ein unfassbar schönes Projekt“, schwärmt sie.
Auch Judith Williams und Carsten Maschmeyer lobten die Idee und das durchdachte Konzept. Dennoch stellten sich Fragen zur Skalierbarkeit und zu den begrenzten Expansionsmöglichkeiten – schließlich ist die Wichtelbox ein saisonales Produkt, das vor allem im Winter funktioniert.
Am Ende entschieden sich alle Löwen – trotz spürbarer Sympathie – gegen ein Investment. Selbst Ensthaler, die das Projekt so schön fand, sah keinen Bedarf an einem strategischen Partner. „Ihr braucht uns eigentlich nicht“, lautete ihr Fazit.
So geht es nach der Show weiter
Auch ohne Deal war der Auftritt für die Gründer:innen zweifellos ein Erfolg. Wer sich die magische Box sichern möchte, findet sie bei Amazon.
Auf der offiziellen Website ist zudem ein Nachfolgemodell mit neuen Briefen erhältlich – inklusive Zubehör für noch mehr Wichtelzauber.









