BadeseenBadeseen & Ostsee-Strände: Große Gefahr durch Blau-Algen!

In deutschen Badeseen wurden durch die Hitze bedingt vermehrt giftige Blaualgen festgestellt. Erste Städte verhängen bereits Badeverbote.

Während Anfang der Woche noch vor Vibrionen in der Ostsee gewarnt wurde, müssen wir uns jetzt auch vor giftigen Blaualgen in Acht nehmen. Aufgrund der Hitze haben sich große Ansammlungen von Cyanobakterien gebildet. Immer mehr Badeseen in Deutschland sind betroffen, zum Beispiel auch der Lankower See und der Burgsee in Schwerin. Die Stadt sprach sogar Badeverbote aus. Auch an der Ostsee wurden bereits Blaualgen nachgewiesen.

Die Blaualgen können zu Haut- und Schleimhautentzündungen führen und beim häufigen Verschlucken auch Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Atemnot verursachen. Besonders Säuglinge und Kleinkinder sind besonders betroffen, da die Alge häufig am Seerand auftritt, wo das Wasser flach und warm ist. Aber auch Hunde sollten nicht in betroffenen Seen schwimmen. Beim Verdacht einer Erkrankung sollte umgehen ein Arzt aufgesucht und das zuständige Gesundheitsamt informiert werden.

Hinweise auf einen Blaualgenbefall im See sind eine blaugrüne Trübung des Wassers, Schlierenbildungen und ein Algenteppich an der Wasseroberfläche.

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