Männer verstehen

Bettgeflüster: Was er im Bett sagt, verrät eine Menge...

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Bettgeflüster

Bekanntlich sprechen Männer nicht so gern über Sex. Zumindest nicht mit der Dame ihres Herzens: Es könnte ja ein "Problemgespräch" daraus werden.

Aber die Sätze, die unsere Lebens- und Bettgefährten beim Sex so äußern, sind höchst aufschlussreich. Denn im Rausch der Leidenschaft hält sich das Logikzentrum im Gehirn gern vornehm zurück. Und was er uns dann ins Ohr flüstert – beziehungsweise stöhnt, japst oder ruft –, verrät viel über seine Persönlichkeit und seine Einstellung zur Liebe.

Na, was für Bettgeflüster ertönt in Ihrem Schlafzimmer, mit was für einem Bettgeflüster-Typen haben Sie es zu tun?

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Bettgeflüster vom Typ: Der Poet

Er schwärmt vom "seidigen Haar", von "samtweichen Schenkeln", will "in die Lustgrotte eintauchen" und gemeinsam "ungeahnte erotische Sphären erkunden". Puh, ganz schön dick aufgetragen. Doch wer sich das Kichern verkneifen kann und vielleicht noch eine geheime Schwäche für Groschenromane hegt, wird beim poetischen Techtelmechtel mit einem kreativen, einfühlsamen Liebhaber belohnt.

Schnelle Nullachtfünfzehn-Nummern? Gibt es mit ihm nicht. Ein fantasiebegabter Galant, der den Sex zu einem ganzheitlichen Erlebnis für alle Sinne (ver)dichtet.

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Bettgeflüster vom Typ: Der Spaßvogel

Das Abstreifen der Boxershorts kommentiert er womöglich so: "Achtung, hier kommt die einäugige Schlange!" Oder reagiert auf ein gehauchtes "Jaaa, besorg’s mir!" mit "Was brauchst du denn noch, Brot und Käse? Ha, ha, ha!"

Ein solcher Komiker hat entweder einen unterirdischen Humor oder, was viel wahrscheinlicher ist, will mit seinen Gags Unsicherheit überspielen.

Die beste Strategie: ihn knutschend vom Witzereißen abhalten, zur Not mal wohlwollend mitlachen – oder selbst bessere Pointen liefern. Schließlich muss Sex ja nicht immer eine bierernste Angelegenheit sein. Ein teilweise amüsanter, teilweise anstrengender Liebhaber, der ganz viel Bestätigung braucht.

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Bettgeflüster vom Typ: Der Übervorsichtige

"Schatz, wie fühlt es sich für dich an, wenn ich …? Soll ich fester, sanfter, mit Zunge …?" Ein Lover dieser Kategorie hätte am liebsten eine Betriebsanleitung, muss jede Handlung und Regung vorher absegnen lassen. Kann anfangs irritieren, bietet aber Eins-A-Möglichkeiten.

Denn fehlende Erfahrung gepaart mit hohem Einfühlungsvermögen sind eigentlich die ideale Kombi, um den Bettgenossen verbal zum umwerfenden Liebhaber anzuleiten. Nach ein paar ausführlichen Lektionen sollte er dann aber doch mal die Klappe halten – und einfach machen.

Ein lernbegieriger Kandidat, dessen Wissensdurst man unbedingt durch klare Ansagen stillen sollte.

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Bettgeflüster vom Typ: Der Derbe

Was dieser Mann im Schlafzimmer zum Besten gibt, wollen wir hier schwarz auf weiß nicht wiederholen. Nur so viel: Sollten Sie in seinen Armen auf niedliche Kosenamen hoffen, werden Sie mit Sicherheit enttäuscht werden.

Vertreter der "derben" Fraktion orientieren sich nämlich offenbar an Porno-Drehbüchern und haben verinnerlicht, dass nur handfeste Ansagen scharf machen. Wie weit man beim Dirty Talk mitgehen mag, ist sicher Geschmackssache. Aber wem es gelingt, die eigene Schamgrenze zu ignorieren und das brave Mädchen in sich mal mit unartigen Kommentaren zu übertönen, der kann mit ihm jede Menge Spaß haben.

Ein unverblümter Typ, der Ihnen so einige nicht jugendfreie Synonyme fürs "Liebe machen" beibringt.

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Bettgeflüster vom Typ: Der Neandertaler

Bei ihm wartet man vergeblich auf verständliche Grammatik. Sobald der Matratzensport in vollem Gange ist, äußert dieser wilde Lover nur noch Ur-Laute. Mal ein wohliges Grunzen, mal ein lautes Stöhnen oder animalisches Hecheln.

Wenn man gemein sein wollte, würde man ihm mangelnde kommunikative Fähigkeiten unterstellen. Jedoch: In seinen mitreißenden Lustgeräuschen erkennt man einfach den puren Genuss, eine Botschaft, die durch ausgefeilte Formulierungen längst nicht so überzeugend auf den Punkt zu bringen wäre. Sein Motto lautet: Gequatscht wird doch überall im Leben sonst schon genug!

Ein leidenschaftlicher Genosse, dessen Sprachlosigkeit als Ausdruck reiner Hingebung zu verstehen ist.