Christian Düren & Oliver Pocher: Vorm Prozess brodelte der Streit monatelang unbemerkt
Lange schien alles ruhig – doch hinter den Kulissen schwelt seit Monaten ein Konflikt zwischen Comedian Oliver Pocher und Moderator Christian Düren. Jetzt kommt ans Licht, was wirklich passiert ist.
Es war nur eine Frage der Zeit, bis die Spannungen zwischen Oliver Pocher (46) und dem neuen Partner seiner Ex-Frau Amira Aly (31) offen eskalieren. Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, steht nun fest: Die beiden Männer sehen sich vor Gericht – wegen eines angeblichen Erpressungsversuchs.
Der Fall zeigt, dass der Streit viel früher begann, als die Öffentlichkeit ahnte. Schon Wochen vor der Klage soll es heftige Auseinandersetzungen gegeben haben – verbal, privat und über Nachrichten.
Pocher vs. Düren: Streit um ein brisantes Video
Im Mittelpunkt steht ein Video, das laut Gerichtsdokumenten einen Streit zwischen Pocher und Amira zeigen soll. Oliver Pocher wirft Christian Düren vor, die Aufnahme verbreitet zu haben, um ihm zu schaden.
Düren bestreitet das entschieden. Der ProSieben-Moderator, der zum Prozessauftakt aus München zugeschaltet war, sagte laut „Bild“: „Ich habe mit meiner Partnerin darüber gesprochen – das war’s – und habe es bald gelöscht. Ich habe es an niemanden weitergeleitet.“
Trotz dieser klaren Aussage glaubt Pocher an einen gezielten Angriff. Er behauptet, Düren habe das Video an TV-Größen wie Michael „Bully“ Herbig, RTL-Managerin Inga Leschek und Banijay-Chef Marcus Wolter geschickt – um seinen Ruf zu beschädigen.
Düren widerspricht auch diesem Punkt deutlich: „Bully und Inga Leschek kenne ich persönlich gar nicht. Aber weder ihnen noch Marcus Wolter habe ich das Video geschickt.“
„Ich bin aufs Übelste beleidigt worden“
Dass zwischen den beiden längst mehr als nur verletzte Eitelkeit steht, wurde ebenfalls im Gerichtssaal deutlich. Eine WhatsApp-Nachricht, die Düren an Pochers Manager geschickt haben soll, sorgte für Aufsehen. Dort stand: „Erstes Video ist raus. Habe ihn gewarnt.“
Düren erklärte laut „Bild“: „Das war nur ein Bluff. Ich bin von Herrn Pocher mehr als ein Jahr öffentlich und privat aufs Übelste beleidigt worden – als Fotze, Hurensohn, Schwuchtel und Resteficker. Das Einzige, was ich möchte, ist meine Ruhe.“
Ein Satz, der zeigt, wie sehr sich der Moderator offenbar unter Druck gesetzt fühlte – und dass die Spannungen zwischen beiden Männern schon lange vor der Klage bestanden.
Oliver Pocher und seine Skandale und Rosenkriege
Für Oliver Pocher ist der Streit mit Christian Düren nicht der erste Konflikt im Zusammenhang mit seiner Ex-Frau Amira. Schon zuvor hatte er sich mit Biyon Kattilathu, einem weiteren angeblichen Ex-Partner Alys, öffentlich angelegt. Auch dort schoss Pocher über Social Media scharf. Belege für Kattilathus angebliche Affäre mit Amira gab es nie. Alles nur „Rosenkriegs-Taktik“?
Auch mit Influencer*innen legt sich Pocher regelmäßig an, hat seine Karriere ein Stück weit auf öffentlichen Beef aufgebaut.
Einer der wohl berühmtesten Beefs Pocher: Der Zwischenfall mit dem Comedian Fat Comeday, der Oliver Pocher bei einem Box-Event 2022 unvermittelt ins Gesicht geschlagen hatte, während ein Freund das Geschehen filmte. Ein Gericht untersagte ihm daraufhin die Verbreitung des Clips und legte ein Ordnungsgeld von 45.000 Euro sowie 5.000 Euro Schmerzensgeld fest. Als sich Fat Comedy nicht daran hielt, ging Pocher erneut gegen ihn vor und bekam Recht.
Gericht muss entscheiden
Jetzt ist er zurück im Gerichtssaal und trägt einen neuen Konflikt aus. Und seine Ex? Amira selbst hält sich aus all dem heraus. Während sich Pocher und Düren vor Gericht begegnen, meidet sie öffentliche Kommentare. Auf Instagram zeigt sie sich lieber mit ihren Kindern und spricht über neue berufliche Projekte – fernab von Schlagzeilen und Streit.
Ob Christian Düren tatsächlich das Video weitergeleitet hat, muss nun das Gericht klären. Oliver Pocher selbst kam am ersten Verhandlungstag noch nicht zu Wort. Laut „Bild“-Zeitung wird in den kommenden Wochen entschieden, ob die angeblichen Empfänger, also Michael „Bully“ Herbig, Inga Leschek oder Marcus Wolter, als Zeugen aussagen müssen.
Bis dahin bleibt die Lage angespannt. Klar ist nur: „Das war’s!“ – wie Düren selbst sagte, als er beteuerte, die Causa lediglich mit Amira besprochen zu haben – stimmt offenbar noch lange nicht.







