Heuschnupfen-Saison

Darum wird der Pollenflug 2021 besonders schlimm

Wer unter Heuschnupfen leidet, der muss sich auf ein anstrengendes Jahr 2021 einstellen.

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Sobald das Wetter besser wird, beginnt für viele Allergiker die Leidenszeit, denn bei steigenden Temperaturen startet auch nach für nach der Pollenflug. Zwar war dieser durch die Kälte der vergangenen Tage kaum spürbar, doch mit dem angekündigten Blitz-Frühling kommen die Pollen nun richtig in Schwung.

Heuschnupfen: Diese Pollen sind schon jetzt unterwegs

Schon im Januar waren die Pollen von Erle und Hasel in geringerem bis mittleren Ausmaß vorhanden, schreibt das Portal "wetter.net". Doch weil in den kommenden Tagen die Temperaturen in Deutschland auf bis zu 20 Grad ansteigen sollen, verstärkt sich der Pollenflug.

Schon bei Werten ab 8 Grad bis 10 Grad beginnen die Frühblüher zu stäuben, deswegen sind Hasel und Erle auch schon seit einiger Zeit unterwegs. Aber auch bei anderen Baumarten kann der Pollenflug in dieser Woche einsetzen, darunter Weide, Pappel und Esche.

Pollenflug: Auch Birke könnte bald zu spüren sein

Ob auch die Birke, die  besonders vielen Allergikern zu schaffen macht, schon in dieser Woche zu spüren sein wird, ist noch nicht klar. Den Experten des Portal zufolge könnte mit einem Birkenflug aber durchaus zu rechnen sein, vorausgesetzt es bleibt auch über die Mitte der kommenden Woche hinaus sonnig und warm.

Experten haben darüber hinaus für Heuschnupfen-Geplagte eine Hiobsbotschaft für 2021 parat: Die Pollensaison könnte in diesem Jahr besonders schlimm werden. Messdaten aus Nordamerika zeigen nämlich, dass sich die Saison immer weiter nach vorne verschiebt.

Darum wird der Pollenflug immer schlimmer

In Nordamerika hat die Zahl der Tage mit allergenen Pollen von 1990 bis 2018 um etwa 28 zugenommen, wie das Team um William Anderegg von der University of Utah in Salt Lake City in den "Proceedings" der US-amerikanischen Nationalen Akademie der Wissenschaften ("PNAS") erklärt.

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Die immer früher beginnende Pollensaison liegt vor allem im Klimawandel begründet, so die Forscher. Auch in Deutschland ist eine Veränderung in den letzten Jahren zu beobachten. Heute sind hierzulande die Pollen etwa zwei Wochen früher unterwegs als noch vor 20 bis 30 Jahren, so Karl-Christian Bergmann, Vorsitzender der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst, gegenüber "n-tv".

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