SexErotische Geschichte: Leidenschaft auf hoher See

Dass der Urlaub mit ihrem Mann so heiß sein würde, hätte sie nicht gedacht. Leider entpuppt sich genau das als kleines Problem...

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Inhalt
  1. Erotik pur: Ich hatte vergessen, wie sich das anfühlt
  2. Für mich zählt nur noch die Leidenschaft
  3. Wer weiß, wer uns beim Liebesspiel zugesehen hat…

Ein sagenhaft blauer Himmel, um mich herum glitzert türkisfarbenes Meer. Möwen kreischen. „Kneif mich mal“, bitte ich Micha. Ich kann es immer noch nicht glauben, dass wir heute wirklich in See stechen: auf eine zweiwöchige Kreuzfahrt durch die Karibik, auf die wir so lange gespart haben. Auch mein Mann strahlt über das ganze Gesicht: „Doch, Schatz, heute ist es so weit. Und ich schwöre dir, ich werde jede Sekunde genießen.“

Micha ist selbstständiger Malermeister, ich helfe bei ihm im Büro, dann noch der Haushalt und die Kinder, da bleibt die Liebe oft auf der Strecke. Von der Leidenschaft mal ganz zu schweigen. Aber jetzt sind die Kids bei Oma geparkt, und vielleicht, so hoffe ich, bringt uns diese Reise wieder ein bisschen näher. „Jetzt machen wir uns mal schick“, bestimmt Micha gut gelaunt, „dann gehen wir essen und danach vielleicht noch in die Bar!“

 

Erotik pur: Ich hatte vergessen, wie sich das anfühlt

Die Nacht ist so unglaublich lau, und die seidige Luft schmiegt sich wie ein Schal um meine nackten Schultern. Micha und ich stehen an der Reling von Deck drei und schauen auf das dunkle Meer. „Das war ein wunderbarer erster Abend“, sagt er, und ich nicke. Wir waren Cocktails trinken und tanzen, bis uns der Barmann vor die Tür geschoben hat. Eigentlich müssten wir jetzt ins Bett gehen, aber wir sind noch viel zu aufgekratzt. Micha zieht mich in seine Arme und küsst mich richtig lang. Huch, ich hab’ ganz vergessen, wie gut sich das anfühlt. Seine Hände wandern über meinen Rücken, seine Küsse werden immer fordernder, meine Knie immer weicher. „Ich will dich“, sagt er mit rauer Stimme, und ich nehme seine Hand, um ihn in Richtung unserer Kabine zu ziehen. Er aber bleibt stehen. „Ich will dich jetzt. Hier.“

Ich blicke mich um, niemand zu sehen. Trotzdem. Was ist, wenn jetzt … Bevor ich protestieren kann, zieht mir Micha mein Spaghettiträgerkleid vom Körper und lässt es auf den Boden fallen. Ich bin nackt. Er trägt mich ein paar Meter weiter in Richtung Whirlpool und lässt mich ins warme Wasser gleiten. Die aufsteigenden Luftblasen erregen mich noch zusätzlich. Micha, inzwischen auch nackt, schlüpft neben mich. Langsam wandern seine kräftigen Hände an meinen Schenkeln hinauf, weiter zu meinen Brüsten, die er hingebungsvoll liebkost. Ich knete sanft seinen Po, und er stöhnt auf. Die laue Nacht, die Blubberblasen und Michas Küsse verfehlen nicht ihre Wirkung: Meine Lust ist fast unerträglich geworden. Spätestens jetzt verliere ich alle Skrupel. Mir doch egal, ob uns jemand sieht! Für mich zählt nur noch der Moment.

 

Für mich zählt nur noch die Leidenschaft

„Nimm mich“, befehle ich. Das lässt sich Micha nicht zweimal sagen, er dreht mich leicht auf dem Sitz, drückt meine Beine noch weiter auseinander und dringt, ohne zu zögern, tief in mich ein. Das Wasser im Whirlpool schwappt rhythmisch über den Rand heraus. Es dauert nicht lange, da steigen von meiner Mitte Blitze auf, die meinen ganzen Körper durchdringen und schließlich in einer gigantischen Explosion münden. Ich werfe den Kopf in den Nacken, bis meine Haare in das Wasser tauchen, ein letzter wilder Kuss, dann ist Micha auch so weit.

Am nächsten Morgen wache ich auf, weil die Sonnenstrahlen mein Gesicht kitzeln. Ich muss an die letzte Nacht denken, und mir läuft ein Schauer über den Rücken. Wow, was für ein vielversprechender Auftakt für unsere Reise. Micha putzt sich im Bad die Zähne, ich kuschele mich noch ein wenig in die Kissen. Mal sehen, was es im Fernsehen gibt. Ich zappe durch die Kanäle. Ein Bild zeigt das Frühstücksbuffet, an dem die Leute jetzt schon Schlange stehen. Ein weiteres gibt einen Einblick auf das Sonnendeck, auf dem es noch viele freie Liegen zu geben scheint. „Wie praktisch“, rufe ich Micha zu, „beim Bordprogramm kann man checken, wie voll es auf den einzelnen Decks ist.“ Ich zappe weiter und sehe den Kapitän auf der Brücke stehen und telefonieren. Weiter. Die noch leere Sunset-Bar. Und dann … fällt mir die Fernbedienung aus der Hand. Kanal Nummer fünf zeigt den Whirlpool auf Deck drei. In voller Größe. Oh. Mein. Gott.

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Wer weiß, wer uns beim Liebesspiel zugesehen hat…

Der Weg zum Restaurant gleicht einem Spießrutenlauf. Ich habe meine größte Sonnenbrille aufgesetzt und halte den Kopf gesenkt, trotzdem werde ich das Gefühl nicht los, dass uns alle anstarren. „Das bildest du dir nur ein, Schatz“, tröstet mich Micha. „Und selbst wenn uns irgendjemand beobachtet haben soll, ist es doch auch egal. War doch eine sehr gute Show.“ Er grinst anzüglich, aber ich kann darüber nicht lachen. Vor mir liegen noch knapp zwei Wochen, in denen mich alle für komplett schamlos halten werden. Wer weiß, vielleicht kursiert das Video bereits im Internet?

Ein Kellner bringt uns zu unserem Tisch. Otto und Gisela aus Castrop-Rauxel, die wir gestern schon kennengelernt haben, begrüßen uns. „Na, gut geschlafen?“, fragt Otto und zwinkert mir zu. Weiß er was? Ich werde knallrot und würde jetzt gern im Boden versinken. Micha studiert derweil die Bordzeitung, die am Tisch ausliegt. „Oh“, ruft er plötzlich, „das könnte dich interessieren.“ Er schiebt mir das Papier unter die Nase und tippt auf eine Meldung. „Aufgrund von technischen Problemen ist gestern leider unser Bordprogramm ausgefallen. Seit heute Morgen läuft es aber wieder. Wir bitten, dies zu entschuldigen.“ Der Stein, der mir in diesem Moment vom Herzen fällt, löst wahrscheinlich gerade ein mittleres Seebeben aus. Ich bin so erleichtert! Micha legt seine Hand auf meinen Oberschenkel und flüstert mir ins Ohr: „Die Zugabe findet übrigens gleich in unserer Kabine statt. Garantiert ohne Zuschauer.“

Autorin: Jane Gertig

 

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