Heißes FilmerlebnisErotische Geschichten: Die Ruhe vor dem Sturm

Wie ein gemütlicher Fernsehabend dank Christian Grey auf einmal zu einem ziemlich explosiven Ereignis wird.

Oh mein Gott, wie er sie anschaut! Auf meinen Armen breitet sich eine Gänsehaut aus, während ich auf den Bildschirm starre. Ich weiß, was den feurigen Blicken Christian Greys gleich folgen wird, innerlich lechze ich danach.

"Schon wieder?", brummt Gregor und wirft einen skeptischen Blick über seine Zeitschrift hinweg. Mir war klar, dass er von dem Film "Fifty Shades of Grey" nicht Feuer und Flamme sein würde.

"Du könntest dir ruhig eine Scheibe von ihm abschneiden", sage ich und folge gebannt den selbstsicheren Bewegungen, mit denen Grey sich die Krawatte lockert, ohne seine Ana dabei aus den Augen zu lassen.

 

Faszinierende Filmfantasien

Schon die Vorstellung, so angeschaut zu werden, lässt mich von innen heraus erschauern! Geradezu unverschämt ruhig öffnet Christian seinen Gürtel und seinen Hosenknopf und macht ein paar Schritte auf seine Angebetete zu. Fasziniert beiße ich mir auf die Unterlippe. Zu sehen, welches Verlangen wieder und wieder über die Darsteller hinwegfegt, macht mich ganz kribbelig.

Wie kann Gregor da nur so ruhig bleiben? Aus den Augenwinkeln werfe ich ihm einen flüchtigen Blick zu, aus der Richtung des Fernsehers erklingt ein wohliges Keuchen. Aufreibend vibriert es durch mich hindurch.

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Foto: Blue Panther Books

"Was ist?", fragt Gregor und schaut zu mir auf. "Ach nichts …" Wir kennen uns schon lange – unwahrscheinlich, dass ich plötzlich eine dominante Seite an ihm entdecke. Irgendwie schade … Ich muss seufzen und wende mich wieder dem Film zu.

 

Prickelnde Spannung

Aus dunklen Augen fixiert Grey Anas Gesicht, die Einstellung verändert sich. Ganz langsam – fast im Zeitlupentempo – zieht er ihren Slip herunter.

In meinem Nacken kribbelt es, unruhig rutsche ich auf meinem Platz hin und her. Auch wenn es nur ein Schauspiel ist – diese explosive Mischung aus kontrollierender Lust und ungehemmter Leidenschaft ist verdammt heiß.

Ein sehnsüchtiges Gefühl breitet sich in meiner Brust aus, und warme Erregung fließt in meinen Unterkörper. Gleich beugt er sich über Ana, nimmt sie in Besitz – selbstverständlich und ungezügelt. Innerlich stöhne ich auf. Auf diese Weise begehrt zu werden muss sich unglaublich anfühlen!

Zwischen meinen Schenkeln beginnt es zu ziehen. Es ist nicht der dargestellte Sex, der mich anmacht, sondern diese Ruhe vor dem Sturm, die die Filmszenerie erfüllt, die mich unglaublich aufwühlt.

 

Sturm der Leidenschaft

"Das mit diesem Grey war nicht nur ein Spruch, nicht wahr, Laura?", raunt Gregor mir plötzlich zu. Unbemerkt ist er näher an mich herangerückt, und ich spüre seinen Atem auf meinem Hals – heiß und schnell. Das Brennen in meiner Körpermitte wird schärfer.

Christians und Anas Leidenschaft ist eine Fantasie, doch das hier – Gregors Blick, der sich in mich hineinbohrt – fühlt sich verdammt echt an.

"Nein", bringe ich vor Aufregung gerade so über die Lippen, im nächsten Moment drückt er mich rücklings aufs Polster. "Und ich dachte immer, ein Vorspiel wäre wünschenswert", grinst er und zerrt an meiner Hose. Aus den Fernsehlautsprechern dringt erregtes Stöhnen, aber das nehme ich nur noch am Rande wahr.

Plötzlich unbekleidet, fühlt es sich untenrum kühl an. Gregor vertreibt das Gefühl beschämender Blöße und senkt sich schwer auf mich. Die Anspannung in seinem Körper und die Art, wie er mit den Knien meine Schenkel auseinanderschiebt, verstärken das Prickeln in meinem Becken.

 

Tosende Ekstase

"Oh ja, das gefällt dir", keucht Gregor und lässt eine Hand zwischen unsere Körper gleiten. Heiße Sehnsucht lodert in mir auf, als seine Fingerspitzen zwischen meinen Beinen sind. Unweigerlich muss er bemerken, wie sehr mir seine Zuwendung gefällt, und wie Grey fackelt er nicht lange. Er greift nach meinen Händen, führt sie über meinem Kopf zusammen. Gregors Augen flackern erregt.

"Wir sollten uns öfter solche Film anschauen", sagt er und senkt seine Hüften. Ich werfe stöhnend den Kopf in den Nacken. Fantasie und Wirklichkeit verschwimmen – das Summen in mir vermengt sich mit dem drängenden Pochen, das mit jedem Mal, mit dem Gregor sich zwischen meine Schenkel drängt, weiterwächst.

Immer schneller dreht sich der Strudel, bis die unwirkliche Sehnsucht, dominiert zu werden, mit dem nächsten von Gregors gefühlvollen Stößen explodiert. Unwillkürlich muss ich grinsen. "Ja, wir sollten uns öfter solche Filme ansehen."

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Autor: Amy Walker

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