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Fiese Whatsapp-Falle in Gruppeneinstellungen!

Für WhatsApp-Nutzer ist derzeit Vorsicht geboten: Ein Kettenbrief mit Falschinformationen macht die Runde.

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Seit einigen Monaten werden Nutzer des Messenger-Dienstes WhatsApp dazu aufgefordert, die neuen Datenschutzbestimmungen anzuerkennen. Bis zum 15. Mai sollte es möglich sein, diesen Regeln zuzustimmen, nachdem es bei der Einführung im Februar bereits Proteste gegeben hatte.

WhatsApp: Frist für Zustimmung zu Datenschutzbestimmungen ist abgelaufen

Der Konzern versicherte zuletzt, dass es sich bei den neuen Bestimmungen lediglich um eine Formalie handele und sich für die Nutzer nicht ändern würde. Am Wochenende endete die Frist, doch Personen, die den Regeln bisher nicht zugestimmt haben, sollen trotzdem weiter die App nutzen können, erklärte WhatsApp.

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Allerdings werde der Funktionsumfang für diese Nutzer nach und nach schrumpfen, so das Unternehmen weiter. Viele Handy-Besitzer haben sich deshalb dazu entschieden, auf andere Messenger-Dienste umzusteigen: Signal, Telegram und Co. werden nun immer beliebter.

WhatsApp-Kettenbrief weißt auf vermeintlich neue Einstellungen hin

Wer dennoch bei WhatsApp bleibt, sollte jetzt besonders aufmerksam sein, denn ein Kettenbrief ist im Umlauf. Wie der "Spiegel" berichtet, geht es dabei um ein Update. "Falls es noch nicht bekannt ist: WhatsApp hat letzte Nacht seine Einstellungen upgedated ohne die Nutzer zu informieren! Es hat seine Gruppeneinstellungen verändert und hat dich zu ›jeder‹ hinzugefügt. Das bedeutet, dass jeder WhatsApp Nutzer – auch wenn du ihn nicht kennst – dich ohne dein Wissen und ohne deine Zustimmung zu jeder beliebigen Gruppe hinzufügen kann. Das bedeutet deine Inhalte können angegriffen oder zugespamt werden", heißt es in der Nachricht.

Kettenbrief verbreitet Falschinformation

Danach wird erklärt, wie der Nutzer die Einstellungen so konfigurieren kann, dass nur noch die eigenen Kontakte dich zu einer Gruppe hinzufügen können. Diese Auswahlmöglichkeit gibt es zwar, jedoch handelt es sich bei dem Kettenbrief um eine Falschmeldung. WhatsApp hat die Einstellungen zu den Gruppen nicht geändert.

Eine Einschränkung dieser Einstellung gibt es bereits seit 2019, wie das Unternehmen gegenüber dem Magazin erklärt: "WhatsApp hat schon immer allen erlaubt, Ihnen eine Nachricht zu senden oder Sie zu einer Gruppe hinzuzufügen, die Ihre Telefonnummer kennen – genauso wie alle Ihnen eine SMS oder eine E-Mail senden können, die Ihre Kontaktdaten haben. Im Jahr 2019 haben wir neue Möglichkeiten für diejenigen hinzugefügt, die einschränken möchten, wer sie zu Gruppen hinzufügen kann."

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