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Frank Elstner: So tapfer kämpft er gegen seine Parkinson-Erkrankung!

Frank Elstner lässt sich von nichts und niemandem unterkriegen! Auch nicht von seiner Parkinson-Erkrankung!

Frank Elstner: Tapfer kämpft er gegen seine Parkinson-Erkrankung!
Foto: IMAGO / APress

Er lacht, witzelt herum und lässt sich nicht unterkriegen – schon gar nicht von seiner Parkinson-Erkrankung. Wie Showmaster Frank Elstner mit der Diagnose umgeht und was sein Arzt Dr. Jens Volkmann über eine mögliche Heilung sagt, erfahren Sie hier.

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Frank Elstner: "Es ist wichtig, sich trotzdem sein Leben positiv zu gestalten. Das kann Doktor Volkmann bestimmt bestätigen. Es ist wichtig, dass man sich nicht zu sehr der Krankheit hingibt."

Dr. Jens Volkmann: "Mit dieser Einstellung kommt man mit der Erkrankung gut zurecht."

Herr Elstner, für Ihre Tier-Dokus reisen Sie, nehmen körperliche Anstrengung in Kauf. Warum?

"Der Artenschutz ist meine Leidenschaft. Wenn ich wunderbare Tierbilder machen kann, dann denke ich nicht darüber nach, ob es anstrengend sein könnte. Da brennt der Profi in mir durch, der nicht über Schmerzen nachdenkt."

Dr. Volkmann, wie sehen Sie das als Mediziner?

"Ich habe ihm vorher gesagt, dass körperliche Anstrengung und Stress die Symptome vorübergehend verschlechtern können. Aber diese Anstrengungen sind für jeden etwas größer. Auf der anderen Seite ist die Freude an diesen Dingen auch etwas, was einem letzten Endes die Lebensqualität zurückgibt."

Herr Elstner sagt oft, dass er nur ein „Parkinsöhnchen“ hat. Was bedeutet das, Dr. Volkmann?

"Viele Betroffene haben dann viele Jahre nur minimale Beschwerden und können auch ganz normal ihrer Berufstätigkeit nachgehen. Die Aufgabe eines guten Neurologen ist es, diesen Zustand bei möglichst vielen Patienten zu erhalten. Aber nicht jeder hat so viel Glück."

Würden Sie sich einen Glückspilz nennen, Herr Elstner?

"Ich glaube, ich bin ein Glückspilz – auch was Parkinson betrifft. Ich werde nächstes Jahr 80. Und es gibt viele Menschen, die ein so hohes Alter gar nicht erreichen."

Wie haben Sie eigentlich vor der Diagnose an Ihre Zukunft gedacht und was hat sich verändert?

"Wir leben immer noch so wie vorher. Das Einzige, das sich geändert hat, ist, dass ich fauler geworden bin. Ich habe heute mehr Freizeit. Ich kümmere mich mehr um die Familie."

Dr. Volkmann, wie weit ist die Forschung heute?

"Wenn man bedenkt, dass die Erkrankung erst vor etwa 200 Jahren beschrieben worden ist, haben wir in den letzten Jahren immer schnellerer Erfolge sehen können."

Herr Elstner, glauben Sie an eine Heilung?

"Ob ich noch eine Heilung erleben werde, das möchte ich bezweifeln."

Wird es irgendwann eine geben, Herr Dr. Volkmann?

"Davon bin ich fest überzeugt."

Selbstbewusst und tapfer geht Frank Elstner mit seiner Krankheit um. Mehr dazu erfahrt ihr im Video:

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Artikelbild und Social Media: IMAGO / APress