Frauen-EM 2029 kommt nach Deutschland – ein Meilenstein für den Frauenfußball
Vor wenigen Minuten erst öffnete der UEFA-Präsident den Umschlag und verkündete offiziell: „Germany“ – Deutschland holt sich die Frauen-EM 2029.
Die Entscheidung ist gefallen – und sie sendet ein starkes Signal für den europäischen Frauenfußball: Deutschland wird 2029 Austragungsort der Fußball-Europameisterschaft der Frauen. Acht Städte quer durchs Land werden Schauplatz eines Turniers, das sportliche Höchstleistung und gelebte Vielfalt vereinen soll.
DFB-Frauen bei der EM 2029 mit Heimvorteil
Im schweizerischen Nyon fiel heute der entscheidende Satz: „Germany“. Mit diesem Wort öffnete sich für die deutsche Delegation die nächste große Bühne. Spielführerin Giulia Gwinn, Bundestrainer Christian Wück und das gesamte Team waren vor Ort, als UEFA-Präsident Aleksander Čeferin das Ergebnis verkündete – nur knapp einen Tag nach der bitteren Niederlage im Nations-League-Finale gegen Spanien.
Die Nachricht ließ die Stimmung im Team schnell umschlagen. Statt Enttäuschung über den verpassten Turniersieg herrscht jetzt Aufbruchstimmung. Beim Kampf um die Frauen-EM 2029 setzte sich Deutschland übrigens gegen Polen sowie die gemeinsame Bewerbung von Schweden und Dänemark durch. Für den Frauenfußball hierzulande ist der Zuschlag mehr als ein Turniererfolg – er ist eine Anerkennung für jahrelange Entwicklung, Engagement und die wachsende Sichtbarkeit der Spielerinnen.
„Turnier für alle“ in 8 deutschen Städten
DFB-Präsident Bernd Neuendorf betonte nach der Verkündung, dass die EM 2029 ein offenes, inklusives und europäisches Fest werden soll: „Wir laden alle ein, nach Deutschland zu kommen. Es ist ein Turnier für alle, nicht nur für Deutschland.“
Die Kulisse für die 31 Spiele, in denen insgesamt 16 Teams um den Titel kämpfen, stellen acht deutsche Städte. Gespielt wird voraussichtlich in Dortmund, Düsseldorf, Frankfurt, Hannover, Köln, Leipzig, München und Wolfsburg.

Deutschland war bereits 1989 und 2001 Austragungsort der Frauen-EM – beide Male holte das Team den Titel. Der erneute Zuschlag ist also nicht nur ein sportliches Comeback, sondern auch ein kulturelles: ein weiterer Schritt hin zu mehr Sichtbarkeit, mehr Wertschätzung und mehr Raum für weibliche Vorbilder im Sport.
Die Vorfreude auf die Frauen-EM 2029 beginnt schon jetzt – und mit ihr die Chance, ein Turnier zu gestalten, das verbindet, inspiriert und stärkt.







